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Es wird wieder gerührt in München – 3 Erkenntnisse aus dem Spiel gegen Köln

Serge Gnabry und Leroy Sane
Foto: imago images

Der FC Bayern zeigt sich pünktlich zum Top-Spiel gegen Borussia Dortmund nächsten Samstag in Torlaune. Nach dem 4:1 in Rom, schickte man gestern den 1. FC Köln mit 5:1 auf die Heimreise. Was sich wie eine deutliche Sache liest, zeigte aber auch ein paar individuelle Aussetzer in der Defensive, die für einen anderen Spielverlauf hätten sorgen können. Wir sagen euch, welche Erkenntnisse das Spiel gegen Rheinländer noch lieferte.



1. Goretzka mit drei Assists

Unter Woche überraschte Sky-Experte Didi Hamann mit der These: „Goretzka ist vielleicht der wichtigste Spieler bei Bayern.“ Doch seit seiner Rückkehr arbeitet er wirklich stark daran, um diesem Ritterschlag gerecht zu werden. Gegen Frankfurt wurde er zur Pause beim Stand von 0:2 eingewechselt und prompt wehte ein anderer Wind durchs Bayern-Spiel.

Gegen Lazio durfte Goretzka wieder von Anfang ran legte wunderbar das 2:0 von Musiala auf. Zudem sorgte er mit Kimmich wieder für die Kontrolle im Zentrum. Und gestern gegen Köln avancierte der gebürtige Bochumer mit drei Assists zum „Man of the Match“.

2. Die Dienstältesten patzen

Wer das Spiel nicht gesehen hat, wird bei dem Ergebnis von 5:1 wohl denken, dass Köln eine leichte Aufgabe war. Doch auch in dieser Partie leistete sich der Rekordmeister einige unnötige Fehler. Und ausgerechnet die Dienstältesten Bayern-Spieler sorgten für diese individuellen Aussetzer.

Kurz vor dem Anschlusstreffer waren sich Boateng und Alaba nicht einig. In wunderbarer „Nimm-du-ihn! – Ich-hab-ihn-sicher!“-Manier ging letztendlich keiner der beiden zum Ball, Kölns Skhiri sagte „Danke“ und sorgte sehr früh in der 2. Halbzeit wieder für Spannung.

Und auch Neuer reihte sich mit einem misslungenen Dribbling in der 75. Minute in die Fehlerliste ein. Doch Drexler traf nach dem Ballgewinn aus spitzem Winkel nur den Pfosten, anstatt das leere Tor.

3. Gnabry und Müller sind sofort wieder da!

Keine 30 Sekunden war Thomas Müller auf dem Feld, da zeigte er gleich wieder, warum er so wichtig ist für den FC Bayern. Mit einem überragenden Steilpass bediente er Robert Lewandowski, der das wichtige 3:1 erzielte.

Und auch Serge Gnabry drückte der Partie mit seinem ersten Joker-Doppelpack den Stempel auf. Nach dem zeigte sich auch Hansi Flick ziemlich erfreut über die zurückgewonnenen Alternativen: „Von Thomas und Serge war es ein sehr guter Anfang. Dass sie sehr wertvoll sind, haben sie diesmal als Einwechselspieler gezeigt. Wir sind froh, dass sie so gut reingefunden haben.“