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Kalidou Koulibaly ist heiß begehrt: Holen die Bayern einen weiteren Top-Verteidiger?

Kalidou Koulibaly
Foto: Francesco Pecoraro/Getty Images

Mit Dayot Upamecano haben die Münchner Bayern bereits eine hochkarätige und kostspielige Verpflichtung für die Defensive getätigt. Wie genau die Innenverteidigung des Rekordmeisters in der neuen Saison aussehen wird, ist jedoch weiterhin unklar. Neben dem Abgang von David Alaba ist nämlich auch die Zukunft von Jerome Boateng und Niklas Süle noch unklar. Demnach sollen die Bayern mit Kalidou Koulibaly einen weiteren Top-Verteidiger im Visier haben.



Es macht ganz den Anschein, als habe die Stabilisierung der Defensive aktuell oberste Priorität bei den Bayern. So berichtet die italienische Sportzeitschrift „Tuttosport“, dass der FC Bayern an Kalidou Koulibaly interessiert sei und bereit ist, 45 Mio. Euro zu investieren. Der 29-jährige Innenverteidiger vom SSC Neapel gehört seit Jahren zu den stärksten Innenverteidigern Europas, wenngleich der Sprung zu einem der absoluten Top-Adressen bis dato ausblieb. Dies könnte sich jedoch im kommenden Sommer ändern. So soll der Senegalese im Fokus mehrerer Spitzenklubs stehen. Besonders heiß scheint die Spur nach Madrid zu sein. So soll Real laut  „Corriere dello Sport“ bereits im Sommer 2019 90 Mio. Euro geboten haben.

Koulibaly zu den Bayern? Abgang von Boateng und Süle wohl Voraussetzung

Selbst wenn die Corona-Pandemie die Preise gedrückt hat, dürfte es aber sowohl für die Bayern als auch Real Madrid schwierig werden, solch einen Transfer zu realisieren. So soll Klub-Präsident Aurelio Laurentiis zumindest deutlich mehr als 45 Mio. Euro verlangen, zumal der Spieler noch bis 2023 unter Vertrag steht. Grundlegend für einen Vorstoß bei Coulibaly wäre wohl erst einmal ein Abgang von Niklas Süle und Jerome Boateng. So hätten die Bayern mit Upamecano, Hernandez und Koulibaly erneut drei Innenverteidiger mit Top-Niveau. Leidtragender wäre in diesem Fall Tanguy Nianzou, der vorerst kaum über eine Back-Up-Rolle in der Abwehr und im zentralen Mittelfeld hinauskommen dürfte. Zumindest auf der Mittelfeldposition würde die Konkurrenz jedoch nicht größer werden, zumal eine Verpflichtung von Koulibaly und Neuhaus wohl ausgeschlossen werden kann. Aktuell kann ein Neuhaus-Transfer jedoch als realistischer betrachtet werden, als das vage Gerücht aus Italien.

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