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Trotz Interesse: Darum halten sich die Bayern bei Camavigna (noch) zurück

Eduardo Camavinga
Foto: imago images

Die Bayern sind weiterhin bestrebt ihr zentrales Mittelfeld personell nochmals aufzubessern. So wird ein Ersatz für Javi Martinez und womöglich auch Corentin Tolisso gesucht. Dabei sollen die Münchner weiterhin eine Verpflichtung von Florian Neuhaus oder Eduardo Camavigna anstreben. Nun bestätigte auch „SPORT1“, dass eine Verpflichtung des jungen Franzosen nach wie vor ein Thema an der Säbener Straße ist.



Mit Joshua Kimmich und Leon Goretzka haben die Bayern bereits ein exzellent funktionierendes zentrales Mittelfeld. Die laufende Saison zeigt allerdings auch, dass man auf der so wichtigen Position gar nicht breit genug aufgestellt sein kann. Demnach wurde insbesondere Florian Neuhaus zuletzt heiß gehandelt. Eine spektakuläre Alternative zum Gladbacher wäre Frankreichs Supertalent Eduardo Camavigna. Der 18-jährige steht derzeit noch bei Stade Rennes unter Vertrag, wenngleich seine Zukunft zweifellos bei einem internationalen Topklub liegen wird. „SPORT1“-Reporter Florian Plattenberg berichtet nun, dass die Münchner noch immer am spielintelligenten Youngster interessiert sind. Allerdings verriet er auch, dass es derzeit kein intensiveren Kontakt zwischen den Münchnern und dem Ligue-1-Klub gibt und noch keine Verhandlungen geplant sind.

Kommt genug Geld in die Kasse für Camavinga?

Der Grund für die zurückhaltende Strategie der Münchner ist vermutlich beim finanziellen Aspekt zu suchen. So würde auch der junge Franzose mindestens 40 Mio. Euro kosten. Nach dem Transfer von Dayot Upamecano müsste wohl schon einiges passieren, damit die Bayern nochmals in der Größenordnung zuschlagen. Dagegen spricht auch, dass die Bayern mit Renato Sanches bereits schlechte Erfahrungen mit teuren Nachwuchstalenten aus dem Ausland gemacht haben. Einiges hängt zudem von den möglichen Verkäufen von Niklas Süle und Corentin Tolisso ab. Allerdings wird Zweiterer vorerst drei Monate fehlen, was sein Preisschild nicht gerade in die Höhe treibt. Auch bei den Leihspielern ist derzeit nicht von einem finanziellen Segen auszugehen. So stehen die Chancen sowohl bei Cuisance, Zirkzee als auch Fein derzeit schlecht, dass sie langfristig bei ihren Leihklubs unterkommen und damit für Ablöseeinnahmen kommenden Sommer sorgen.

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