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Zu teuer: Koulibaly ist für die Bayern finanziell nicht realisierbar

Kalidou Koulibaly
Foto: imago images

Am Sonntag machten in Italien Meldungen die Runde, dass der FC Bayern mit Kalidou Koulibaly einen weiteren Verteidiger ins Visier genommen hat. In diesem Fall wird es aber aller Voraussicht nach bei einem Gerücht bleiben. So ist das Preisschild des 29-jährigen deutlich zu hoch, um einen weiteren Transfercoup landen zu können.



Die Münchner Bayern werden sich in der Innenverteidigung vorläufig mit dem Transfer von Dayot Upamecano begnügen müssen. Zwar berichtete die italienische Sportzeitschrift „Tuttosport“, dass der Rekordmeister an Koulibaly interessiert ist, so stehen die Chancen auf einen Transfer gleich Null. Da dürfte es den Bayern auch nicht helfen, dass der Innenverteidiger des SSC Neapel den gleichen Agent hat, wie Leroy Sané. So soll der Serie-A-Klub einen Preis aufgerufen haben, der in der Region von Lucas Hérnandez anzusiedeln ist, wie „BILD“-Reporter Christian Falk berichtet.

Bleiben die Münchner bei Boateng und Süle?

Angesichts der Corona-Pandemie werden die Bayern somit vermutlich nicht mal in Verhandlungen mit den Italienern einsteigen. Der Senegalese, der seit Jahren zu den stärksten Innenverteidigern der Welt zählt, ist mit knapp 30 Jahren auch nicht mehr der Jüngste. Die Forderung von 80 Mio. Euro, wird jedoch auch für Mitinteressenten Real Madrid nicht zu stemmen sein. Demnach ist aktuell davon auszugehen, dass Koulibaly, der noch einen Vertrag bis 2023 besitzt, in Neapel bleiben wird. Sollten die Münchner Niklas Süle und Jerome Boateng behalten wollen, wäre der Bedarf jedoch ohnehin nicht zwingend gegeben. Allerdings sollen mit beiden Verteidigern noch keine konkreten Gespräche stattgefunden haben.

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