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Chris Richards will in die Fußstapfen von Alaba und Gnabry treten

Chris Richards
Foto: Eric Alonso/Getty Images

Anfang Februar wechselte Chris Richards leihweise bis Ende der Saison zur TSG 1899 Hoffenheim. Dort folgte er dem Ruf seines alten Trainers Sebastian Hoeneß, mit dem er schon letzte Saison in der dritten Liga zusammengearbeitet hatte. Im Interview mit bundesliga.com äußerte sich der US-Amerikaner zu den Beweggründen seines Wechsels.



Seit seinem Wechsel zur TSG spielte Chris Richards in jedem möglichen Spiel 90 Minuten durch. Nur gegen Dortmund fehlte er aufgrund einer kleinen Verletzung. Sebastian Hoeneß baut also voll auf seinen alten und neuen Schützling, den er schon letzte Saison bei Bayerns Zweiten trainierte.

Trotz des unnötigen Ausscheidens in der Europa League gegen Molde (3:3, 0:2) zieht Richards bisher ein gutes Fazit: „Ich fühle mich gut. Ich hab ein paar Spiele über 90 Minuten gemacht, auch wichtige. Es tut richtig gut jetzt schon für mehrere Wochen immer wieder 90 Minuten in den Beinen zu haben, also alles wunderbar.“

Natürlich werden bei Richards auch sofort die Parallelen zu David Alaba und Serge Gnabry gezogen. Alaba kam ebenfalls aus der Bayern-Jugend und wurde früh von Louis van Gaal ins kalte Wasser geschmissen. Als er sich noch nicht so richtig durchbeißen konnte. ging er als 19-jähriger ebenfalls den Weg einer Ausleihe über Hoffenheim, wurde dort unter Marco Pezzaiuoli Stammspieler und war ab der Folgesaison (nach seiner Rückkehr) nicht mehr aus der ersten elf des FC Bayern wegzudenken.

„Die beiden hatten mit Sicherheit einen Einfluss auf meine Entscheidung“

Bei Serge Gnabry verlief die Geschichte ein bisschen anders. Mit 16 Jahren verließ der gebürtige Stuttgarter Deutschland und schloss sich dem FC Arsenal an. Nachdem die Gunners keine Verwendung ibei den Profis, wurde Gnabry zu West Bromwich ausgeliehen, die ihn später an Werder Bremen verkauften. Dort glänzte er mit starken Leistungen. Völlig überraschend schlugen dann die Bayern zu, „parkten“ den Jungnationalspieler aber erst mal in Hoffenheim. Der Rest ist bekannt.

Jetzt hoffen natürlich alle Parteien, dass die Entwicklung bei Richards einen ähnlichen Verlauf nimmt und dieser gibt auch zu, dass sein Wechsel stark von den beiden abhängig war: „Die beiden hatten mit Sicherheit einen Einfluss auf meine Entscheidung. Es ist eine richtige Inspiration für mich ihre Laufbahn zu verfolgen und ihre Erfahrungen aus erster Hand zu erhalten. Das war einer der Gründe, nach Hoffenheim zu wechseln.“

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