Bundesliga

Die Stimmen zum Sieg gegen den BVB: „Nach dem 2:1 haben wir Lunte gerochen“

FC Bayern
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Der FC Bayern hat das Bundesliga-Topspiel gegen den BVB gewonnen. Der deutsche Rekordmeister setzte sich am Samstagabend in der heimischen Allianz Arena mit 4:2 gegen die Schwarz-Gelben durch. Spieler und Verantwortliche zeigten sich nach dem Spiel sichtlich zufrieden.



Der FC Bayern hat am 24. Spieltag in der Fußball Bundesliga einen wichtigen Sieg eingefahren und sich im Klassiker gegen Borussia Dortmund durchgesetzt. In einem intensiven Spiel feierten Manuel Neuer & Co. einen 4:2-Erfolg.

Thomas Müller lobte vor allem die Comeback-Fähigkeiten der Bayern: “ Aber es ist mühsam und es gehört sicherlich nicht zu unserem Matchplan. Es ist nicht so toll, immer zu erleben, dass man erst nach Rückstand einen Tick spritziger, galliger wird. Dortmund hat aus den ersten beiden Chancen Tore gemacht. Nach dem 2:1 haben wir Lunte gerochen und da war die Intensität in den Zweikämpfen sehr gut. Das hat Dortmund aus dem Konzept gebracht. Wir waren am Drücker, auch wenn das 3:2 erst spät gefallen ist. Das nehmen wir so mit und es war wichtig für uns.“

Leon Goretzka erzielte das wichtige 3:2 kurz vor dem Ende und zeigte sich nach dem Spiel dementsprechend zufrieden: „Spiele gegen Dortmund sind für mich aufgrund meiner Vergangenheit ganz besonders. In der Schlussphase das entscheidende Tor zu schießen, könnte man sich dementsprechend nur noch besser vorstellen, wenn das Stadion voll wäre. Wir gehen als verdienter Sieg vom Platz.“

„Es war heute nicht gut genug“

Dortmund-Coach Edin Terzic war sichtlich enttäuscht: „Es hat super begonnen und sehr schlecht aufgehört. Dazwischen war eine große Drangphase der Bayern. Es gab diesen Knackpunkt in der 24. Minute, als wir das dritte Tor hätten erzielen können und auch später hätten wir die Führung ausbauen können. Danach wurde der Druck der Bayern sehr groß. Immer wieder sind die Flanken in unseren Sechzehner geflogen. Das können wir nicht immer verhindern und wir konnten den Gegner nicht bei der Ballannahme stören. Wir sind sehr viel hinterhergelaufen und konnten nicht mehr für Entlastung sorgen. Am Ende wurde der Druck zu groß, so dass wir mit leeren Händen nach Hause fliegen.“

BVB-Abwehrspieler Emre Can zeigte sich nach dem Spiel sichtlich enttäuscht: „Es war heute nicht gut genug. Wir haben gut angefangen und dann haben wir nicht mehr Fußball gespielt. Wir müssen mutiger sein. Wenn man nur zehn Minuten richtig Fußball spielt, ist das zu wenig. Wir haben von hinten raus keinen guten Fußball gespielt. Es hat gut angefangen, aber dann müssen wir auch weitermachen.“

Kapitän Marco Reus haderte mit den ersten beiden Gegentoren: „Wir sind zu passive geworden nach dem 2:0, auch weil wir zu tief standen. Das erste und zweite Tor kannst du locker verteidigen. Wir haben in der zweiten Halbzeit zu wenig Torchancen gehabt.“ Zudem zeigte er sich sichtlich erzürnt über eine strittige Szene vor dem 3:2, als Emre Can von Kimmich hart angegangen wurde: „Das ist ein Foul. Wenn es anders herum gewesen wäre, hätte der Schiedsrichter gepfiffen.“

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