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Bayern droht ein Torwartproblem im Sommer: Wer wird die neue Nummer zwei hinter Neuer?

Alexander Nübel
Alexander Hassenstein/Getty Images

Von Beginn an war abzusehen, dass Alexander Nübel beim FC Bayern vorerst nicht sein ganz großes Glück findet. So ist der Ex-Schalker nur die Nummer zwei hinter Manuel Neuer und kommt auf fast keine Einsatzminuten. Im Sommer deutet sich folgerichtig ein Ausleihgeschäft an. Doch wer soll aber der kommenden Saison die Backup-Rolle von Manuel Neuer einnehmen?



Auch wenn Vorstand Oliver Kahn am Samstag ein Machtwort in Sachen Alexander Nübel gesprochen hat und im Gespräch mit dem „kicker“ deutliche machte, dass die Münchner den 24-jährigen Torhüter im Sommer nicht ziehen lassen werden, war dies sicherlich nicht das letzte Wort in dieser Causa. Denn klar ist: Sollte Nübel unzufrieden sein an der Isar macht ein Verbleib beim FCB faktisch keinen Sinn.

Sollte der Backup von Neuer die Bayern verlassen, ist derzeit vollkommen unklar wer die Rolle auf der Ersatzbank übernehmen könnte. Noch hat der FC Bayern mit Ron-Thorben Hoffmann und Christian Früchtl zwei junge Keeper in der Hinterhand. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass einer der beiden im kommenden Jahr zum Neuer-Vertreter aufsteigt. So läuft der Kontrakt von Hoffmann im Sommer aus und auch eine Verlängerung ist laut Sport1 unwahrscheinlich. Christian Früchtl erlebt dagegen als Leihspieler beim 1.FC Nürnberg eine echte Horrorsaison. So ist sein Bankplatz kein Bewerbungsschreiben dafür, im nächsten Jahr die Nummer zwei bei den Münchnern zu werden.

Bayern bevorzugt wohl erfahrene Lösung aus der Bundesliga

Es deutet sich also eine externe Lösung an. So kann man davon ausgehen, dass die Münchner nach einem erfahrenen Bundesligatorwart suchen, der einerseits über ausreichend Qualität verfügt und sich andererseits freiwillig für ein Jahr auf die Bank setzt. Ein Kandidat könnte dabei Ron-Robert Zieler sein. Der ehemalige Hannoveraner agierte bereits im DFB-Team als Ersatz für Neuer und dürfte mit seiner Rolle in Köln unzufrieden sein. Sollte der Keeper an seine früheren Leistungen herankommen, dürfte seine Qualität allemal ausreichen. Möglicherweise werden die Bayern aber auch bei Konkurrent Borussia Dortmund fündig. So hat Roman Bürki seinen Stammplatz an Marvin Hitz verloren. Sollte sich andeuten, dass auch Rose auf Hitz setzt, könnte Bürki schnell das Weite suchen. Ob er jedoch mit einem Bankplatz zufrieden wäre, ist fraglich. Durchaus zufrieden war dagegen Sven Ulreich in seiner Rolle als langjähriger Neuer-Vertreter. So könnte auch sein Name noch einmal diskutiert werden, für den Fall, dass dieser mit dem HSV den Aufstieg verpasst.

Wie einst Sven Ulreich: Werben die Bayern einen Bundesliga-Stammtorhüter ab?

Sollten die Bayern jedoch einen aktuellen Bundesliga-Stammspieler bevorzugen, könnte die Lösung Stefan Ortega lauten. Der Keeper von Bielefeld hat in der laufenden Saison 95 Bälle (Bundesliga-Bestwert) pariert und ist der Grund dafür, dass Bielefeld noch Hoffnung auf den Klassenerhalt hat. Sollte die Arminia jedoch absteigen, wäre ein Job bei den Bayern mit Sicherheit interessant. Gut möglich aber, dass die Münchner sogar bei einem Stammtorhüter anklopfen, der sich nicht in Abstiegsgefahr befindet. Kandidaten wären beispielsweise Rafal Gikiewcz oder Jiri Pavlenka. Zwar ist unwahrscheinlich, dass diese ihren Nummer-1-Status aufgeben, so bringt die Aussicht auf mehr Geld und die Chance auf Titel eben auch Verlockungen mit sich.

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