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DFL Wirtschaftsreport 2021: Bundesliga verbucht einen Umsatzrückgang von 5,4 Prozent

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Foto: imago images

Die Deutsche Fußball-Liga hat heute ihren DFL Wirtschaftsreport 2021 veröffentlicht. Wie bereits im Vorfeld vermutet wurde, hat die Corona-Krise zu einem Umsatzrückgang in der Saison 2019/20 geführt.



Wie die DFL am Dienstag bekannt gab, haben die 18 Erstliga-Klubs in der abgelaufenen Saison 2019/20 einen Umsatz von 3,8 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit kam es zu einem Rückgang von 5,4 Prozent (rd. 202 Mio. Euro). Maßgeblich verantwortlichen dafür war der Rückgang im Ticketabsatz in Höhe von 30 Prozent 363,5 Mio. Euro. Trotz der Corona-Krise war dies der dritthöchste Wert aller Zeiten.

Die 2. Bundesliga erzielte einen Gesamtumsatz von 726 Mio. Euro und lag damit etwa 7,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. In Summe bedeutet dies einen Umsatzrückgang von 5,7 Prozent bezogen auf beide Ligen bezogen.

„Diszipliniertes und weitsichtiges wirtschaftliches Handeln ist zwingend erforderlich“

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert äußerte sich wie folgt zu dem Wirtschaftsreport: „Die Corona-Krise hat weltweit mit ihrem gewaltigen Ausmaß alle Lebensbereiche unvorbereitet getroffen, so auch den deutschen Profifußball. Bundesliga und 2. Bundesliga haben in den vergangenen 20 Jahren eine ökonomische Basis gebildet, auf der beide Ligen ihre künftige Entwicklung aufbauen können. Angesichts der enormen Auswirkungen der Pandemie ist aber für alle Clubs weiterhin ein diszipliniertes und weitsichtiges wirtschaftliches Handeln zwingend erforderlich.“

Seifert deutete zudem an, dass die vollen Auswirkungen der Krise erst in dieser Saison zum Vorschein kommen werden. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die Transfermarkt-Erlöse und vor allem durch den Einbruch der Erträge aus dem Ticketabsatz.