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Abteilung Attacke bleibt vorerst aus: Hainer und Flick zollen Leipzig Respekt

Hansi Flick und Julian Nagelsmann
Foto: imago images

Das ist gerade noch einmal gut gegangen. Nach dem Sieg von RB Leipzig gegen den Freiburg und dem zwischenzeitlichen Rückstand gegen Borussia Dortmund, drohte der FC Bayern die Tabellenführung schon zu verlieren. Dank einer Energieleistung drehten die Münchner jedoch die Partie gegen den Dauerrivalen und hielt den knappen 2-Punkte-Vorsprung gegenüber Leipzig. Auf die leichte Schulter wollen will Flick und Co. den härtesten Verfolger jedoch nicht nehmen und zollen diesem jede Menge Respekt.



Giftspitzen gegenüber dem Meisterschaftskonkurrent Nummer eins, RB Leipzig, sucht man bis jetzt vergeblich beim FCB. Ganz im Gegenteil: Von Trainer Hansi Flick gab es nach dem Erfolg gegen Dortmund Lob für den neuen Rivalen. „Leipzig ist sehr stabil und spielt guten Fußball. Es macht Spaß, ihnen zuzuschauen“, erklärte der Bayern-Coach und führte seine Lobeshymne sogar weiter aus: „Sie sind verdient oben mit dran, haben eine gute Einstellung und tolle Idee, wie sie Fußball spielen. Das gefällt mir sehr gut, das ist spannend für die Bundesliga,“ so Flick.

„Sind eine hervorragende Mannschaft“

Es sieht ganz danach aus, als täte es den Münchnern tatsächlich gut im Kampf um die Meisterschaft ein wenig gekitzelt werden. So waren von Bayern-Präsident Herbert Hainer im „Blickpunkt Sport“ ähnliche Töne zu hören. Leipzig ist eine hervorragende Mannschaft, überhaupt keine Frage. Kompliment an die Mannschaft und die Führung bei Leipzig“, so der Bayern-Präsident. „Am Ende des Tages lebt die Bundesliga davon, dass Spannung da ist,“ erklärt er ganz nach dem Credo „Konkurrenz belebt das Geschäft“. Freiwillig möchten die Münchner den Leipzigern das Feld aber natürlich nicht überlassen. So genießt die Meisterschaft noch immer oberste Priorität. „Solange wir dann am Ende des Tages deutscher Meister werden, ist das alles okay,“ stellt Hainer klar.

Auf verbale Spitzen und die berühmt-berüchtigte „Abteilung Attacke“ wartet man jedoch auch beim 66-Jährigen vergeblich. Bis zum direkten Duell Anfang April wird sich aber sicher auch auf „verbaler Ebene“ noch ein bisschen was tun.

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