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Droht den Bayern ein Fall Alaba 2.0? Verhandlungen mit Coman gestalten sich schwierig

Kingsley Coman
Foto: Gaston Szerman/DeFodi Images/Getty Images

Wenn es um Vertragsverlängerungen der eigenen Stars geht, will der FC Bayern keine Sekunde zu lange zögen. Demnach befindet sich der Klub bereits mit Kingsley Coman in Verhandlungen, selbst wenn dessen Vertrag noch bis 2023 läuft. Doch bereits jetzt zeichnet sich ab: Das könnte schwierig werden.



Die eigenen Topspieler im Team zu halten ist manchmal schwieriger als neue Stars zu verpflichten. Diese leidvolle Erfahrung musste auch der FC Bayern in den vergangenen Jahren machen. Während die Verlängerung von Thomas Müller noch einigermaßen zügig vonstattenging, entwickelte sich der Transferpoker von Manuel Neuer zu einer zähen Angelegenheit. Dies war jedoch noch gar nichts, verglichen mit dem, was anschließend auf die Münchner zurollte. So war der Vertragspoker um David Alaba eine Angelegenheit von Monaten voller intensiven Verhandlungen und vermutlich überzogener Forderungen. Letztendlich mussten die Bayern sich, wie auch bei Thiago Alcantara, geschlagen geben. Angelegenheiten, die verdeutlichen, dass auch Topvereinen wie Bayern München Stars wegbrechen können.

Was haben die Bayern aus dem Alaba-Dilemma gelernt?

Eben dieses Prozedere droht den Münchnern nun auch bei Kingsley Coman. Gerade deshalb bemühten sich die Verantwortlichen vermutlich auch, die Gespräche so schnell wie möglich zu beginnen. Von einer Einigung ist man derzeit aber noch ein gutes Stück weit entfernt. So berichtete der „kicker“, dass der Flügelstürmer die erste Offerte der Münchner abgelehnt hat. Dies ist zwar im Profigeschäft ein normaler Vorgang, so dürften sich die Sorgenfalten der Bosse ein wenig vertiefen. Schließlich gilt der Franzose als Fan der Premier League und soll bereits eine Offerte von Manchester United vorliegen haben.

Die Münchner werden den Geldhahn weit aufdrehen müssen, wenn es mit dem 24-jährigen weitergehen soll. Dass dieses Spiel jedoch seine Grenzen hat, haben die Bosse im Fall von David Alaba bewiesen. Es bleibt nur zu hoffen, dass bei den Verhandlungen kein zweiter „Piranha“ lauert und sich die Dinge diesmal besser entwickeln. Warnende Beispiele gab es zuletzt jedenfalls zur Genüge.

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