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Nach Löw-Rücktritt: Ist jetzt der Weg für Müller, Boateng und Hummels endgültig frei?

Mats Hummels, Thomas Müller und Jerome Boateng
Foto: imago images

Das scheinbar unvorstellbare ist am gestrigen Dienstag doch geschehen. Bundestrainer Joachim Löw erklärte vollkommen überraschend, dass er sein Amt als Bundestrainer nach der Europameisterschaft 2021 niederlegen wird. Den von ihm gestarteten personellen Umbruch, wird in wenigen Monaten also ein neuer Coach weiterführen müssen. Für Bayern-Star Thomas Müller könnten die neuesten Entwicklungen von Vorteil sein.



Nach 17 Jahren beim DFB und 15 Jahren als Bundestrainer ist nun also Schluss für Joachim Löw. Damit geht jedoch nicht nur der langjährige Bundestrainer, sondern auch dessen Vorhaben, mit einer jungen, hungrigen Mannschaft in Richtung Zukunft zu blicken. Tatsächlich schien der DFB-Coach die EM mehr als Übergangsstation zu betrachten, was sich auch in der Ausbootung von Thomas Müller, Jerome Boateng und Mats Hummels zeigte. Aufgrund seines vorzeitigen Abschieds liegt jedoch der Schluss nahe, dass der Weltmeistertrainer von 2014 bei der kommenden Europameisterschaft doch nochmal „All-In“ gehen könnte. So hat dieser hier die Möglichkeit, sich für die Enttäuschungen der letzten Jahren zu rehabilitieren, wohingegen alles hinterher nicht mehr in seinen Aufgabenbereich fallen würde.

DFB-Zukunftsmissionen verlieren an Bedeutung: Weg für Thomas Müller frei?

Für Thomas Müller und Co. dürfte diese Entwicklung höchst erfreulich sein. Ohne den Druck etwas langfristig entwickeln zu müssen, ist der Weg für Bundestrainer Joachim Löw freier denn je, die Akteure wieder zurück zu holen. Für das Unternehmen Europameisterschaft dürfe also allen voran Thomas Müller ein gefragter Mann sein. Die Entscheidung hierzu soll im Mai fallen. Während ein positiver Ausgang im Falle des 31-jährigen als wahrscheinlich gilt, ist eine Rückkehr der beiden Innenverteidiger noch nicht so konkret. So ist derzeit zumindest anzunehmen, dass nicht beiden Akteuren der Sprung zurück zum Team gelingt. Laut Bild-Berichten soll Mats Hummels die Nase leicht vorne haben, was vermutlich an der Verletzungsanfälligkeit des Bayern-Verteidigers liegt.

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