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Kein DFB-Comeback im März: Müller, Hummels und Boateng müssen sich gedulden

Mats Hummels, Thomas Müller und Jerome Boateng
Foto: imago images

Um die deutsche Nationalmannschaft scheint es derzeit nicht ruhig zu werden. Großen Anteil daran hat der scheidende Bundestrainer Joachim Löw. Nach monatelanger Beharrlichkeit auf einer Umstrukturierung der DFB-Elf rudert „Jogi“ plötzlich zurück. Fortan ist nicht mehr ausgeschlossen, dass Ex-Nationalspieler wie Thomas Müller, Jerome Boateng und Mats Hummels zurück ins Boot geholt werden. Außerdem lässt der Rücktritt des 61-Jährigen im Sommer derzeit Spielraum für weitere Diskussionen. Allerdings sieht es nach neusten Erkenntnissen danach aus, dass seine drei ehemaligen Schützlinge zu den Länderspielen im März nicht nominiert werden.



„Jogi“ Löw ist derzeit wohl das Thema in den nationalen Sportmedien. Sein Rücktritt, gepaart mit Eingeständnissen von Fehlern machen ihn und die deutsche Nationalmannschaft im Moment zum Gesprächsthema Nummer eins. Besonders wird dabei bereits seit Monaten über eine mögliche Rückkehr der ehemaligen Leistungsträger Müller, Hummels und Boateng spekuliert. Vor wenigen Tagen hat der Bundestrainer die Diskussion zusätzlich angeheizt, indem er selbst andeutete, dass die Wiederaufnahme dieser Spieler von nun an im Bereich des Möglichen sei. Jedoch wird er die drei Weltmeister von 2014 laut „SPORT1-Reporter“ Florian Plettenberg für die anstehenden Länderspiele noch nicht nominieren.

Was bedeutet das für die Europameisterschaft?

Natürlich wäre eine erneute Ausbootung der drei Leistungsträger zunächst kein gutes Zeichen, allerdings sollte in Bezug auf die anstehende Europameisterschaft noch nicht zu viel in diese Hiobsbotschaft hineininterpretiert werden. Eine Nominierung zum aktuellen Zeitpunkt würde mutmaßlich zu früh kommen, da dem Bundestrainer sonst Willkür vorgeworfen werden würde. Darüber hinaus sind „Jogi“ die Verhaltensweisen und die Bedeutung der drei Akteure in der Nationalelf bekannt, wohingegen junge, aufstrebende Spieler zunächst noch Spielpraxis benötigen, um sich optimal einzugliedern. Ein weiterer Faktor ist, wie so oft in diesen Tagen, die Belastungssteuerung. Müller, Hummels und Boateng spielen allesamt bei deutschen Top-Klubs, deren Terminkalender nahezu überquillt. Auch Spielern auf internationalem Niveau kommt daher eine kleine Erholungsphase ganz recht. Es bleibt wohl abzuwarten, ob Löw seine Andeutungen letztendlich wahr macht, die Chancen für den ein oder anderen Spieler stehen aber nicht schlecht.

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