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Hernandez, Roca & Co. – Darum zoffen sich Flick und Salihamidzic regelmäßig

Hasan Salihamidzic und Hansi Flick
Foto: imago images

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic und Cheftrainer Hansi Flick nicht das beste Verhältnis pflegen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge knallt es immer wieder zwischen den beiden Alphatieren. Auch aktuell scheint es erneut Unstimmigkeiten zwischen dem Erfolgsduo zu geben.



Die Bayern machen mittlerweile überhaupt kein Geheimnis mehr daraus, dass Salihamidzic und Flick bei personellen Fragen gerne mal aneinandergeraten. Klubchef Karl-Heinz Rummenigge hatte jüngst betont, dass dies jedoch immer sachlich zugeht und interne Diskussionen ganz normal sind. Vor allem beim Thema Neuzugänge scheint es besonders oft und gerne zu krachen. Auch in der laufenden Saison gibt es scheinbar genügend Reizthemen.

Flick und Salihamidzic haben verschiedene Meinungen über die Qualität einzelner Spieler

Wie der „kicker“ berichtet, brodelt es hinter den Kulissen an der Säbener Straße mal wieder. Neben der Frage wie die Bayern am Ende der Saison mit Alexander Nübel weiter verfahren, haben Flick und Salihamidzic auch verschiedene Meinungen über die Qualität anderer Neuzugänge. Laut dem Fachblatt war das Erstaunen groß als Flick im Topspiel gegen Dortmund den angeschlagenen Jerome Boateng durch Javi Martinez ersetzte und nicht Rekordtransfer Lucas Hernandez brachte. Auch bei Marc Roca sind Sportvorstand und Cheftrainer nicht einer Meinung. Während Salihamidzic voll überzeugt von dem Spanier ist, wird Flick nicht so wirklich warm mit dem 24-jährigen Mittelfeldspieler.

Last but not least herrscht auch bei den Campus-Talenten eine deutlich andere Wahrnehmung zwischen den beiden. Beispielhaft hierfür steht Tiago Dantas, der Portugiese galt als absolute Wunschspieler von Flick. Die Bayern haben im Sommer eine Kaufoption für den 20-jährigen. Flick möchte den Youngster gerne fest verpflichten, Salihamidzic hingegen hat bereits sein Veto eingelegt.

Auch die Transfers von Bouna Sarr und Douglas Costa sind immer wieder ein Streitthema. Beide spielen unter Hansi Flick keine Rolle. Dieser hätte lieber Hudson-Odoi und Sergino Dest verpflichtet, beide waren den Bayern jedoch zu teuer.

Bedingt durch die großen Erfolge in der Vorsaison gab es bisher noch keinen wirklichen Grund die beiden „Streithähne“ in ihre Schranken zu weisen. Mit Blick auf die aktuellen Gerüchte rund um Flick und einen möglichen Wechsel zum DFB, werden Kahn, Rummenigge & Co. sicherlich etwas sensibler mit dieser Thematik umgehen.

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