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Löw-Nachfolge: 3 Gründe, warum Flick die Bayern im Sommer verlässt

Hansi Flick
Foto: Sascha Steinbach - Pool/Getty Images

Seit Dienstag ist bekannt: Bundestrainer „Jogi“ Löw nimmt nach der Europameisterschaft im Sommer Abschied von der deutschen Nationalmannschaft. Die Gerüchteküche ist schon längst am Brodeln. Jürgen Klopp hat dem DFB bereits abgesagt und aktuellen Meldungen zufolge ist Bayern-Coach Hansi Flick der Wunschkandidat beim DFB. Wir haben drei Gründe, warum der 56-jährige die Bayern am Ende der Saison verlassen könnte.



Flick reizt eine neue Herausforderung

Mit den Bayern hat der Erfolgstrainer in der vergangenen Saison auf Vereinsebene alles abgeräumt. Mittlerweile genießt Flick durch den Erfolg mit dem FCB internationale Anerkennung. Allerdings kann er als Cheftrainer des Rekordmeisters nicht noch mehr erreichen, als er ohnehin schon erreicht hat. Ein neues Abenteuer mit dem DFB-Team scheint daher äußerst attraktiv. Dort herrschen aktuell ähnliche Gegebenheiten vor, wie damals, als er die Roten übernahm. Erneut könnte Flick zu dem Mann werden, der aus qualitativ hochwertigen Spielern ein Spitzenteam formt und diesem wieder in die Erfolgsspur verhilft.

Interne Uneinigkeiten

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Hansi Flick mit der Kaderplanung von Sportvorstand Hasan Salihamidzic unzufrieden ist. Grund dazu gibt es allemal, denn die im Sommer 2020 verpflichteten Neuzugänge leisten noch nicht das, was von ihnen erwartet wird. Während Leroy Sané langsam zu seiner Form findet, sind Spieler, wie Costa, Choupo-Moting oder Sarr lediglich Alternativen, die meist von der Bank kommen. Bei der Nationalmannschaft hingegen könnte sich Flick seinen Kader selbst zusammenstellen und somit auch seine taktischen Vorstellungen optimal umsetzen. Laut Informationen der „BILD Zeitung“ will der Bayern-Coach seine Situation zu Saisonende neu bewerten und im Anschluss zu einer Entscheidung gelangen.

Gewohnte Umgebung

Vor seiner Zeit beim deutschen Rekordmeister fungierte Flick bereits an der Seite von Joachim Löw. Als damaliger Co-Trainer wurde er mit der DFB-Auswahl 2014 sogar Weltmeister. Vermutlich würde der 56-Jährige bei der Nationalmannschaft kaum eine Einlernphase benötigen, da er aus seiner Vergangenheit weiß, worauf es als Bundestrainer ankommt. Da unter Anderem auch eine Vielzahl seiner aktuellen Schützlinge in der DFB-Elf vertreten sind, hätte Flick zwar einen neuen Job, aber immer noch ein vertrautes Umfeld.

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