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Burgfrieden oder FCB-Bekenntnis: Wie geht es mit Flick nach der Salihamidzic-Aussprache weiter?

Hansi Flick
Foto: imago images

Vollkommen überraschend hat Hansi Flick am Mittwochabend verkündet, dass es eine Aussprache zwischen ihm und Sportvorstand Hasan Salihamidzic gab. Laut dem FCB-Coach haben die beiden ihre Differenzen demnach ausgeräumt. Doch was bedeutet dies für den FC Bayern? Wir wagen eine Prognose.



„Wir sind beide aufeinander zugegangen und haben es aus der Welt geschaffen, ganz im Sinne des Vereins“, mit diesen Worten überraschte Hansi Flick gestern Abend nach dem CL-Spiel gegen Lazio Rom nicht nur Sky-Moderator Sebastian Hellmann, sondern vermutlich auch viele Fans, Medien und Experten vor dem TV-Bildschirmen.

Die Bayern haben zuletzt kein Geheimnis daraus gemacht, dass es in der (jüngeren) Vergangenheit Meinungsverschiedenheiten zwischen ihrem Cheftrainer und dem Sportvorstand gab. Interne Diskussionen bzw. Reibereien sind per se nicht schlecht und gehören zum Profi-Fußball dazu. Solange diese sachlich verlaufen und nicht zu einem Dauerthema werden. Letzteres drohte bei Flick und Salihamidzic einzutreten. Die beiden Alphatieren haben jedoch beide die Reißleine gezogen und sich laut Flick ausgesprochen. Damit sind die Chancen auf einen Verbleib des 56-jährigen an der Säbener Straße über die laufende Saison hinaus deutlich gestiegen.

Flick bekennt sich (indirekt) zum FC Bayern

In den vergangenen Tagen wurde Flick immer wieder dafür kritisiert, dass er dem DFB keine klare Absage für den Sommer erteilt hat wie es unter anderem Jürgen Klopp bereits getan hat. Der 56-jährige verwies lediglich auf seinen laufenden Vertrag bis 2023 beim Rekordmeister und betonte zeitgleich, dass er sich nicht mehr zu den Spekulationen um seine Person äußern wird.

Die jüngsten Entwicklungen sind jedoch ein klares Indiz dafür, dass der Triple-Trainer den FC Bayern kommenden Sommer nicht verlassen wird. Auf der Abschluss-PK wurde Flick nochmals deutlicher: „Diese Dinge brauchen wir nicht. Es ist für uns beide, für die Mannschaft und für den Verein die richtige Entscheidung. Wir sind daher beide sehr erleichtert.“ Besonders auffällig, Flick betonte, dass beide „nach vorne blicken und sehr optimistisch“ sind.

Klar ist: Das Verhältnis zwischen Flick und Salihamidzic ist keine Liebesbeziehung, dass muss es auch nicht sein. Die beiden haben jedoch bereits im Vorjahr bewiesen, dass man sehr erfolgreich zusammenarbeiten kann.