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In München und Turin nicht mehr benötigt: Costa steht vor einer Rückkehr nach Brasilien

Douglas Costa
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images

Die Rückkehr von Douglas Costa zu den Bayern ist für alle Seiten nicht so gelaufen, wie man sich das vorgestellt hat. So absolvierte die Leihgabe von Juventus Turin lediglich 22 Spiele, meist von der aus Bank kommend, in denen er lediglich vier Scorerpunkte sammeln konnte. Demnach wird auch seit Wochen mehr über seine Zukunftsperspektiven gesprochen, als über seine sportliche Rolle bei den Münchnern.



Bereits jetzt ist klar, dass mit dem 30-jährigen Flügelspieler weder in München, noch in Turin geplant wird. Trotz laufenden Vertrags bis 2022 bei den Italienern, wird sich der Brasilianer im Sommer eine neue Herausforderung suchen müssen. Gut möglich, dass diese nicht mehr in Europa liegen wird, wo Costa seit gut elf Jahren aktiv ist.

Laut „UOL Esporte“ möchte der brasilianische Erstligist Gremio Porte Alegre die Gunst der Stunde nutzen und den Offensivstar in die Heimat locken. Präsident Romildo Boluan Jr. bestätigte in einem Radio-Interview, dass man sich mit Costa bereits im Austausch befinden würde: „Wir haben Leute, die mit seinem Manager sprechen“, verkündet er. Demnach soll der brasilianische Erstligist sowohl eine Leihe als auch einen Kauf in Betracht ziehen.

Costa müsste auf 50 Prozent seines Gehalts verzichten

Problem bei der Sache dürfte das hohe Gehalt von Costa sein. Allerdings ist es durchaus denkbar, dass der Brasilianer für die Rückkehr in seine Heimat Abstriche macht. Dabei soll es sich um ca. 50 Prozent seines derzeitigen Gehaltes handeln. Für den Flügelspieler würde sich gewissermaßen ein Kreis schließen, zumal er vor elf Jahren über Gremio den Sprung nach Europa geschafft hat.

Gegenüber von Freunden und Bekannten soll Costa schon seit längerer Zeit eine Rückkehr mit Anfang 30 angepeilt haben. Müssten sich die Klubs also nur noch in Punkto Ablöse einig werden. So soll Juventus Turin immerhin stolze elf Millionen Euro fordern.