FC Bayern News

Medien: Juve und Chelsea sind in der Pole Position im Boateng-Poker

Jerome Boateng
Foto: imago images

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird Jerome Boateng den FC Bayern am Ende der Saison (ablösefrei) verlassen. Der 32-jährige Innenverteidiger wurde zuletzt mit zahlreichen europäischen Top-Klubs in Verbindung gebracht. Vor allem Juventus Turin und der FC Chelsea sollen gute Aussichten auf eine Verpflichtung im Sommer haben.



Paris Saint-Germain, AC Milan, Manchester United, Juventus Turin und der FC Chelsea, die Liste an Boateng-Interessenten ist lang. Mit nahezu allen Klubs wurde der Abwehrspieler in den vergangenen Jahren immer wieder in Verbindung gebracht. Wie „SPORT1“ berichtet, sind jedoch die Blues und Juve derzeit in der Pole Position.

Boateng hat die Qual der Wahl

Trotz der starken Leistungen in den vergangenen 1,5 Jahren planen die Bayern nicht mehr mit Boateng. Laut der „BILD Zeitung“ wird man den auslaufenden Vertrag mit dem Innenverteidiger nicht verlängern. Mit den Verpflichtungen von Dayot Upamecano und Tanguy Nianzou hat der FCB den personellen Umbruch in der Defensive bereits eingeläutet.

Boateng selbst möchte auch in Zukunft bei einem Top-Klub um Titel mitspielen. Ein Wechsel innerhalb der Bundesliga, z.B. zu seinem einstigen Jugendverein Hertha BSC ist damit eher unwahrscheinlich. Laut „SPORT1“ spricht vieles für Chelsea oder Juventus Turin. Bei den Blues würde er auf Thomas Tuchel treffen, jener Coach, der ihn bereits 2018 nach Paris locken wollte. In London könnte Boateng die Nachfolge von Alt-Star Thiago Silva antreten, dessen Vertrag an der Stamford Bridge im Sommer ausläuft und der mit bald 37 Jahren deutlich älter als Boateng ist.

Auch bei Juve wird kommenden Saison ein Platz in der Defensive frei. Denn auch Giorgio Chiellini ist vertraglich nur noch bis Ende Juni an die „Alte Dame“ gebunden und knapp vier Jahre älter als Boateng. Kurios: 2019 stand der ehemalige deutsche Nationalspieler unmittelbar vor einem Wechsel zu Juve, der Deal platzte jedoch auf der Zielgeraden weil sich die beiden Klubs damals nicht auf eine Ablöse verständigen konnten.