FC Bayern News

Flick stellt klar: „Der Verein entscheidet am Ende über die Transfers“

Hansi Flick
Foto: imago images

Werden einem Trainer Spieler in den Kader gesetzt, mit denen er selbst wenig anfangen kann, so hat dies negative Konsequenzen auf den Verein. Demnach ist der Zoff um die Sommertransfers einer der schwerwiegendsten Streitpunkte zwischen Hansi Flick und Hasan Salihamidzic. Nach dem Stuttgart-Spiel äußerte sich der 56-Jährige gegenüber „Sky“, wer im Bezug auf Transfers die Hosen an hat an der Säbener Straße



Trotz des Ausfalles von Mittelfeldspieler Joshua Kimmich fand sich Marc Roca wieder einmal für 90 Minuten auf der Bank wieder. Der Spanier ist wohl das beste Beispiel dafür was passiert, wenn Trainer und Sportvorstand nicht an einem Strang ziehen. Zuletzt war es Hasan Salihamidzic, der sich in puncto Kaderplanung regelmäßig durchsetzen konnte. Hansi Flick weiß genau, dass er mit seiner Macht als Trainer an Grenzen stößt. „Das ist eine Sache, die man gemeinsam entscheiden sollte“, erklärte Flick zwar, räumte jedoch ein, dass am Ende andere das Sagen hätten. „Klar ist der Verein derjenige, welcher für die Zukunft entscheidet. Ein Trainer ist kurze Zeit da, manchmal auch ein bisschen länger“, führt er fort.

Boateng vor Abgang: Droht erneut Ärger zwischen Flick und Salihamidzic?

Um in dieser begrenzten Zeit Erfolg zu haben, ist es aber auch unerlässlich, dass Vorstand, Trainer und Spieler als funktionierende Einheit fungieren. „Es ist wichtig, dass man eine Spielidee hat, wie man Spielen will und dafür auch Spieler verpflichtet“, so der Bayern-Coach. Letztendlich können Alleingänge bei Spielerverpflichtungen den ganzen Verein sowohl sportlich als auch finanziell schaden. So nützt es am Ende niemanden, wenn Spieler eingekauft werden, die nicht in den Spielstil des Teams passen und keinen Mehrwert bieten. Schon bald könnte sich zwischen Flick und Salihamidzic ein neuer Zwist auftuen. So setzt der Bayern-Trainer voll auf den derzeit überzeugenden Jerome Boateng. Jedoch sieht es ganz und gar nicht danach aus, als würde ihn der Münchner Sportdirektor diesen Wunsch erfüllen.