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Bierhoff nimmt Abstand von einer Flick-Verpflichtung: „Wir haben gute interne Lösungen“

Hansi Flick
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Nach der deutliche Ansage von Karl-Heinz Rummenigge rund um Hansi Flick und dessen sportliche Zukunft beim FC Bayern, scheint auch der Deutsche Fußball-Bund Abstand von einer Flick-Verpflichtung kommenden Sommer zu nehmen. DFB-Direktor Oliver Bierhoff betonte am Montag, dass man sich nur mit verfügbaren Kandidaten beschäftigen wird.



Die Bundestrainer-Suche hat in den vergangenen Tagen für viel Aufsehen beim FC Bayern gesorgt. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge galt Hansi Flick als Top-Favorit für die Nachfolge von Joachim Löw. Nachdem die Bayern-Bosse zuletzt sehr deutlich gemacht haben, dass der 56-jährige für einen vorzeitigen Wechsel im Sommer nicht zur Verfügung steht, scheint man auch der DFB das Thema Flick ad acta zu legen.

„Wir werden einen ruhigen Blick auf den Markt werfen“

DFB-Direktor Oliver Bierhoff äußerte sich am Montag wie folgt zum aktuellen Stand in Sachen Bundestrainer-Suche: „Wir schauen uns den Markt weiter in Ruhe an und gucken, was passiert – und entscheiden dann, wenn die Notwendigkeit wirklich da ist.“

Auf die jüngsten Aussagen von Karl-Heinz Rummenigge reagierte Bierhoff wie folgt: „Da ändert sich an unserer Situation nichts, weil wir ja gesagt haben, wir sprechen keinen Trainer an, der unter Vertrag steht. Ich habe das so interpretiert, dass er Hansi Flick damit den Rücken stärken will.“ Rummenigge hatte am Wochenende im Interview mit der „Welt am Sonntag“ deutlich gemacht, dass die Bayern ihren Erfolgscoach unter keinen Umständen ziehen lassen werden: „Das hat nichts mit Wahrscheinlichkeiten zu tun. Das ist ein Fakt. Wir sind gut beraten, das zu Ende zu bringen, was wir vertraglich vereinbart haben. Das habe ich Hansi unmissverständlich mitgeteilt.“

Bierhoff deutete zudem an, dass am Ende auch ein DFB-interne Lösung zustande kommen kann: „Wir haben gute interne Lösungen innerhalb des DFB. Wir werden uns die Zeit, um alles zu analysieren.“

Gerüchten zufolge sind U21-Coach Stefan Kuntz und Löw-Assistent Marcus Sorg nach der Flick-Absage in der Pole Position für die Löw-Nachfolge nach der EM 2021.