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Nach Rummenigge-Absage: Sorg und Kuntz neue Favoriten für die Löw-Nachfolge

Stefan Kuntz
Foto: imago images

Nach der deutlichen Flick-Absage von Karl-Heinz Rummenigge in Richtung DFB, muss sich der Verband auf die Suche nach einem neuen Nachfolger für den scheidenden Bundestrainer Joachim Löw machen. Aktuellen Medienberichten zufolge sind nun zwei interne Kandidaten die Top-Favoriten.



Bayern-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge hat im Gespräch mit der „Welt am Sonntag“ deutlich gemacht, dass Hansi Flick kommenden Sommer nicht zur Verfügung steht. Der 65-jährige verwies zudem auf ein Telefonat mit DFB-Präsident Fritz Keller, der Rummenigge zugesichert hat, dass man keine Gespräche mit Flick führen wird.

Aktuellen Medienberichten zufolge haben die Verantwortlichen beim DFB bereits umgeschwenkt und beschäftigen sich mit entsprechenden Alternativen. Laut der „BILD Zeitung“ sind derzeit Löw-Assistent Marcus Sorg und U21-Coach Stefan Kuntz in der Pole Position. Eine „prominente“ Lösung wie Lothar Matthäus oder Ralf Rangnick ist wohl keine wirkliche Option.

„Es wäre gelogen, wenn mir das alles egal ist“

Stefan Kuntz hat sich zuletzt eher bedeckt gehalten in Sachen Löw-Nachfolge. Der 58-jährige steht unmittelbar vor dem Start der U21-Europameisterschaft: „Ich bin wirklich entspannt und mache meinen Job. Ich will mit der U21 ein gutes Turnier spielen“, betonte dieser gegenüber der „BILD Zeitung“. Kuntz deutete jedoch an, dass er nicht abgeneigt wäre: „Dass ich überhaupt für einen der wichtigsten Trainer-Posten in Deutschland gehandelt werde, macht mich natürlich stolz. Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass mir das alles egal ist.“

Klar ist: Sollte Kuntz ein starkes Turnier mit der U21 spielen, steigen seine Chancen.

Nach Informationen der „BILD Zeitung“ hat aber auch Sorg durchaus gute Karten. Grund: Der Co-Trainer von Jogi Löw soll bei DFB-Direktor Oliver Bierhoff hoch im Kurs stehen. Zudem kennt er die Nationalmannschaft bestens und hat den eingeleiteten (personellen) Umbruch von Löw bereits mit begleitet.