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„Das ist mir ein Dorn im Auge“ – Goretzka will Musiala fit machen

Jamal Musiala und Leon Goretzka
Foto: imago images

Einige trauten ihren Augen nicht als ein muskelbepackter Leon Goretzka nach der Corona-Pause auf die Bildfläche zurückkehrte. Im Anschluss präsentierte sich der 26-Jährige so stark wie nie und stieg zum absoluten Stammspieler bei den Münchnern auf. Nun hat sich der Ex-Schalker jedoch eine andere Challenge zum Ziel gesetzt.



Bekommt Bayerns Youngster Jamal Musiala einen neuen „Personal Coach“? Wenn es nach Leon Goretzka geht, ist es jedenfalls bald so weit. So will er selbst in den Ring schreiten, um den 18-Jährigen zu mehr Stabilität und Robustheit auf dem Feld zu verhelfen. „Was ich mir als Aufgabe und Herausforderung genommen habe ist der Jamal Musiala“, erklärte Goretzka jüngst im „FC Bayern Podcast“. „Wir wissen alle was der für eine Riesenpotenzial hat mit dem Ball“, lobt er. Allerdings hat der Mittelfeldspieler da eben noch einen Kritikpunkt. „Obenrum wird er schon hier und da ein bisschen weggeschoben. Das ist mir ein Dorn im Augen“, beklagt er.

Vorsicht ist angesagt: Manchmal ist weniger mehr

Ganz so einfach ist das antrainieren von Muskulatur jedoch nicht. Genauso wenig wie die Aufgabe, genau das richtige Maß zu finden. Man denke nur an Ex-FCB-Profi Mario Götze, der durch zu viel Krafttraining an Spritzigkeit und Leichtfüßigkeit eingebüßt hat. Gerade bei Offensivspielern, die von ihrer Agilität anstelle von Zweikampfhärte leben, muss man vorsichtig sein. Generell gilt jedoch auch hier, dass viele Wege zum Ziel führen. So gab es auch Offensivbereich Spieler, die auf beide Weisen erfolgreich waren. So wäre da auf einer Seite der muskulöse Frack Ribery und auf der anderen Seite der filigrane Lionel Messi. Beides Fußspuren, in die Musiala nur zu gerne treten würde.