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Nübel-Berater erhöht den Druck auf die Bayern: „Ein zweites Jahr wie jetzt, kann es so nicht mehr geben“

Alexander Nübel
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Alexander Nübel wurde in den vergangenen Wochen immer wieder mit einem vorzeitigen Abschied vom FC Bayern in Verbindung gebracht. Demnach könnte der 24-jährige Torhüter die Münchner kommenden Sommer auf Leihbasis verlassen. Dessen Berater bestätigte nun erneut den Wechselwunsch und erhöhte zeitgleich den Druck auf die Verantwortlichen in München.



Lediglich drei Spiele hat Neuer-Backup Alexander Nübel in dieser Saison für den FC Bayern absolviert. Aus Sicht des Neuzugangs zu wenig. Dessen Berater Stefan Backs äußerte sich im „SPORT1“-Podcast „Meine Bayern-Woche“ wie folgt dazu: „Aus meiner Sicht waren es mindestens 4-5 Spiele zu wenig die er gespielt hat.“ Zeitgleich betonte dieser, dass Nübel nicht gewillt ist kommende Saison erneut so wenige Spiele zu absolvieren: „Ein zweites Jahr kann es so nicht geben, weil das Thema Spielpraxis für einen jungen Spieler extrem wichtig ist.“

Backs äußerte sich auch über die vermeintliche Einsatzgarantie für Nübel, die ihm vertraglich mindestens zehn Spiele zusichern soll. Auch wenn er diese nicht bestätigen wollte, deutete er an, dass es solch eine Absprache gibt: „Das sind Vertragsinhalte, dazu darf ich nix sagen. Es ist aber klar, dass dies ein Thema ist, was man vorher bespricht.“

„Versuchen derzeit gemeinsam mit Bayern eine Lösung zu finden“

Bayern-Vorstand Oliver Kahn hatte zuletzt deutlich gemacht, dass die Münchner kein Interesse haben Nübel zu verleihen. Laut Backs sind solche Aussagen nachvollziehbar: „Die Aussage an sich ist wertschätzend. Beide haben das gleiche Ziel: Er soll mittelfristig die Nummer eins werden. Der Weg dorthin ist nun die Crux.“ Dennoch laufen im Hintergrund bereits Gespräche ob und wie es mit dem 24-jährigen im Sommer weitergeht: „Man muss die Situation neu bewerten. Da versuchen wir derzeit gemeinsam mit Bayern eine Lösung zu finden.“

Für Backs ist eine 2-jährige Leihe die beste Option für beide Seiten: „Eine Leihe war schon vor dem Bayern-Wechsel ein Thema. Das wollten die Bayern jedoch nicht, sie hatten einen anderen Plan mit ihm. Natürlich ist eine Leihe ein Thema. Grundsätzlich plant man bei einem Torhüter mit einer Leihe von zwei Jahren. Das muss aber mit dem Verein besprochen werden und ist ein gemeinsamer Beschluss. Wie lange und wohin, dass findet ja erst noch statt.“

Klar ist aber, dass Nübel einen Verein finden möchte, der im Europapokal spielt laut Backs. Nur dies würde Sinn machen, um den nächsten Schritt zu machen. Einen Wechsel innerhalb der Bundesliga wollte er nicht kategorisch ausschließen. Zuletzt machen Meldungen die Runde, dass der AS Monaco großes Interesse an Nübel hat und offen für eine 2-jährige Leihe sei.