FC Bayern News

Lewandowski reist vorzeitig vom Nationalteam ab: Einsatz gegen Leipzig und PSG in Gefahr!

Robert Lewandowski
Foto: imago images

Bittere Nachrichten für den FC Bayern und vor allem für Hansi Flick. Aktuellen Medienberichten zufolge droht Top-Torjäger Robert Lewandowski ein verletzungsbedingter Ausfall von fünf bis zehn Tagen. Der 32-jährige Stürmer hat sich eine Bänderverletzung am rechten Knie zugezogen und reist vorzeitig von der polnischen Nationalmannschaft ab.



Wie „BILD“-Reporter Tobias Altschäffl berichtet, droht Lewandowski für das bevorstehenden Spitzenspiel gegen RB Leipzig auszufallen. Demnach hat sich der Angreifer gestern Abend beim Länderspiel gegen Andorra eine Bänderverletzung am rechten Knie zugezogen und wird vorzeitig nach München zurückkehren und damit das WM-Qualifikationsspiel zwischen Polen und England am 31. März verpassen.

Der polnische Fußballverband bestätigte die Meldungen und äußerte sich wie folgt dazu am Montag: „Robert Lewandowski wird das Spiel gegen England verpassen. Die Untersuchungen haben eine Verletzung des Seitenbandes im rechten Knie ergeben. Das Risiko, die Verletzung zu verschlimmern, ist zu groß, auch mit Blick auf die bevorstehende EURO.“ Laut dem Verband wird Lewandowski in München nochmals genauer untersucht.

Einsatz gegen Leipzig und Paris wird zum Wettlauf gegen die Zeit

Der polnische Verband geht von einer Ausfallzeit von fünf bis zehn Tagen aus. Ein Einsatz am kommenden Samstag gegen RB Leipzig steht damit auf der Kippe. Im Worst-Case-Fall könnte der Angreifer auch das Viertelfinal-Hinspiel in der UEFA Champions League gegen Paris Saint-Germain (7. April) verpassen.

Für die Bayern wäre ein Ausfall von Lewandowski ein echter Supergau, vor allem in der aktuellen Phase der Saison. Der Pole ist mit 42 Toren wettbewerbsübergreifend die Lebensversicherung der Münchner. Sollte Lewandowski tatsächlich ausfallen, wird Eric Maxim Choupo-Moting diesen vermutlich in der Sturmzentrale ersetzen.

Von den Bayern gibt es bisher noch kein offizielles Statement. Kurioserweise hatte sich Ehrenpräsident Uli Hoeneß am späten Sonntagabend noch zuversichtlich gezeigt und betont, dass die „ersten Prognosen nicht ganz so schlimm sind“. Der 69-jährige hatte sich persönlich über den Gesundheitszustand des Stürmer informiert.