Bundesliga

Löw vor dem Bundesliga-Topspiel gegen Leipzig: „Mit RB ist absolut zu rechnen“

FC Bayern vs. RB Leipzig
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Ganz Fußball-Deutschland freut sich auf das Bundesliga-Topspiel zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern am kommenden Samstag (18:30 Uhr, live auf Sky). Auch bei Bundestrainer Joachim Löw ist die Vorfreude groß. Laut dem 61-jährigen hat RB durchaus guten Chancen im direkten Duell gegen die Münchner.



Vier Punkte trennen Bayern und Leipzig derzeit in der Tabelle. Für viele Fans und Experten ist das Spitzenspiel am 27. Spieltag so etwas wie ein vorgezogenes Finale in der Fußball Bundesliga. Mit einem Sieg in Leipzig würden die Münchner auf sieben Punkte davonziehen und sich einen Matchball in Sachen Meisterschaft sichern. Sollten die Roten Bullen jedoch gewinnen, verkürzt sich der Rückstand auf einen Punkt und es bahnt sich ein packender Zweikampf bis zum Ende der Saison an.

„An guten Tagen kann Leipzig jeden schlagen“

Auch Bundestrainer Joachim Löw wird das Topspiel sicherlich live verfolgen, unter Umständen sogar vor Ort in der Red Bull Arena. Im Gespräch mit dem „kicker“ betonte der 61-jährige, dass Leipzig durchaus in der Lage ist den Bayern gefährlich zu werden: „Die Leipziger spielen einen sehr zielstrebigen, effizienten Fußball, verfügen auch über genügend Kreativität. Julian Nagelsmann verfolgt eine offensive Spielphilosophie, er sucht immer spielerische Lösungen, das ist zu spüren. Mit RB ist absolut zu rechnen. An guten Tagen kann Leipzig jeden schlagen. An dieser Mannschaft mit diesem Trainer werden wir künftig noch viel Freude haben, da bin ich mir sicher.“

Dennoch sieht Löw die Bayern in als „Favoriten“, zumindest in Sachen Meisterschaft, auch weil es den Sachsen noch an der nötigen Konstanz fehlt: „In der Breite ist ihr Kader sicher noch nicht so gut aufgestellt wie der der Bayern, da sind die Bayern noch im Vorteil. RB Leipzig hat riesiges Potenzial, aber sie haben noch nicht diese Konstanz, diese Selbstverständlichkeit der ganz großen Mannschaften auf höchstem internationalem Level. Das hat man zuletzt auch gegen den FC Liverpool gesehen.“