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Trotz Bayern-Absage: Flick bleibt Wunschlösung beim DFB für die Löw-Nachfolge

Hansi Flick
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Die Verantwortlichen beim FC Bayern haben zuletzt deutlich gemacht, dass Hansi Flick kommenden Sommer nicht zum DFB wechseln wird. Vor allem Klubchef Karl-Heinz Rummenigge schloss dieses Szenario aus. Aktuellen Medienberichten zufolge ist der 56-jährige jedoch nach wie vor die Wunschlösung für die Nachfolge von Bundestrainer Joachim Löw.



Wie die „Sport BILD“ berichtet, bleibt Flick der absolute Top-Favorit auf das Bundestrainer-Amt. Auch wenn DFB-Präsident Fritz Keller und Direktor Oliver Bierhoff den Bayern zugesichert haben, dass man nicht aktiv auf den Bayern-Coach zugehen wird, hat man in Frankfurt noch nicht die Hoffnung aufgegeben in Sachen Flick. Demnach hoffen die Verantwortlichen darauf, dass Flick selbst den Wechselwunsch Bayern-intern hinterlegt und damit das Go für einen Wechsel erhält.

Doch selbst wenn Flick den FC Bayer am Ende der Saison verlassen möchte, könnte es zu einem Zwist zwischen DFB und den Münchner kommen. Grund: Der Verband ist nicht bereit eine Ablöse zu zahlen. Laut Bierhoff ist das eine Grundsatzentscheidung. Der 52-jährige verwies zudem darauf, dass der DFB seine Mitarbeiter in der Vergangenheit ebenfalls stets ohne Ablöse abgegeben hat, wenn diese zu einem Klub wollten. Ob sich die Bayern-Bosse auf solch ein Szenario bei einem laufenden Vertrag bis 2023 einlassen ist eher unwahrscheinlich.

Bierhoff tauscht sich mit Kuntz und Rangnick aus

Komplett verlassen möchte man sich jedoch nicht auf Flick. Nach Informationen der „Sport BILD“ führt Bierhoff im Hintergrund bereits erste Gespräche mit anderen Kandidaten. Hierzu zählt vor allem U21-Coach Stefan Kuntz, der zuletzt seine Bereitschaft signalisiert hat kommenden Sommer die DFB-Elf zu übernehmen. Im April folgen laut dem Blatt zudem Gespräche mit Ralf Rangnick. Dieser ist DFB-intern jedoch nicht unumstritten und gilt nicht als Wunschlösung.