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Klare Boateng-Ansage von Hoeneß: „Ich würde ihn nicht zur EM mitnehmen“

Jerome Boateng
Foto: imago images

Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat sich in den vergangenen Tagen immer wieder für ein DFB-Comeback von Thomas Müller stark gemacht. Bei Jerome Boateng hingegen hat der 69-jährige eine deutlich andere Meinung.



Nach der vollkommen überraschenden 1:2-Niederlage gegen Nordmazedonien am Mittwochabend haderte der RTL-Experte vor allem mit der schwachen Defensiv-Leistung der DFB-Auswahl: „Wir waren in der Mitte sehr offen, der Torschütze war bis zum Fünfmeterraum völlig frei. Da stimmt etwas nicht. Ich verstehe es nicht, dass man ohne Not ein erfolgreiches System ändert. Ich hätte gerade in der Abwehr, die eingespielt sein muss, nicht alles durcheinandergebracht.“

Hoeneß setzt auf Hummels, nicht auf Boateng

Hoeneß fordert bis zur EM im Sommer personelle Veränderungen im DFB-Kader und präsentierte eine Liste mit Spielern, die aus seiner Sicht unbedingt noch auf den EURO-Zug aufspringen sollten. Kurioserweise hat sich der 69-jährige in der Defensive dabei gegen Bayern-Profi Jerome Boateng ausgesprochen: „Ich würde ihn nicht zur EM mitnehmen“. Hoeneß bevorzugt lieber den „kopfballstarken Mats Hummels“.

Die Aussagen von Bayern-Ehrenpräsident sind schon etwas verwunderlich. Unabhängig von der Tatsache, dass man einem eigenen Spieler öffentlich in den Rücken fällt, hat Boateng sich in den vergangenen knapp 1,5 Jahren in absoluter Topform präsentiert. Der 32-jährige Innenverteidiger war als Stammspieler und Leistungsträger unter Hansi Flick maßgeblich am Triple-Gewinn im Vorjahr beteiligt.