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Kuriose Geschichte: Makaay musste sich vor seinem Bayern-Wechsel tagelang im Hotel verstecken

Roy Makaay
Foto: imago images

Roy Makaay wechselte im Sommer 2003 von Deportivo La Coruna zum FC Bayern und hat sich in nur vier Jahren in München einen Legendenstatus beim Rekordmeister erspielt. Der Niederländer hat nun interessante und zugleich kuriose Details über seinen Transfer zu den Bayern enthüllt.



Knapp 20 Mio. Euro haben die Bayern an Deportivo La Coruna überwiesen, um sich die Dienste von Roy Makaay zu sichern. Anfang der 2000er Jahre war dies eine stolze Summe, auch für die Münchner. Die Investition in den Stürmer hat sich jedoch gelohnt: In vier Jahren für die Bayern hat Makaay 103 Tore in 183 Pflichtspielen erzielt. Damit gehört der Niederländer zu den besten ausländischen Angreifern in der Geschichte der Münchner. Wie nun bekannt wurde, wäre Makaay damals beinahe nicht beim deutschen Rekordmeister, sondern beim FC Barcelona gelandet.

„Bayern war der einzige Verein, der die finanziellen Forderungen erfüllen wollte“

Im Gespräch mit „Spox“ und „Goal“ verriet Makaay, dass damals zwei weitere Top-Klubs aus Spanien an ihm dran waren: „Auch Barcelona und Valencia haben meinen Berater kontaktiert“. Aber nur die Bayern waren bereit das nötige Kleingeld auf den Tisch zu legen: „Am Ende war Bayern aber der einzige Verein, der die finanziellen Forderungen von Depor erfüllen konnte und wollte.“

Laut Makaay wäre aber auch der Wechsel zum FCB beinahe geplatzt: „Depor war bei den Verhandlungen sehr hartnäckig. Immer, als sich alle Parteien einig zu sein schienen, kam noch die eine oder andere Forderung hinzu.“ Selbst auf der Zielgeraden des Deals, als Makaay bereits in München war, stand der Wechsel noch auf der Kippe und der Niederländer musste sich tagelang in einem Hotel verstecken, damit die Presse nichts mitbekommt: „Ich weiß noch, wie ich zum Medizincheck nach München geflogen bin und Uli Hoeneß danach zu mir gesagt hat: ‚Sorry Roy, du musst warten, wir können dich heute noch nicht präsentieren. Ich musste mich dann vier oder fünf Tage allein im Hotel verbarrikadieren, weil Depor noch um einen kleinen Betrag feilschte.“