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Bayern bekommen namenhafte Konkurrenz im Werben um Lucas Vazquez

Lucas Vazquez
Foto: imago images

Der FC Bayern möchte Real-Star Lucas Vazquez im Sommer an die Isar locken. Der erfahrene Spanier wäre am Ende der Saison ablösefrei zu haben, da dessen Vertrag bei den Königlichen ausläuft. Allerdings bekommen die Münchner nun namenhafte Konkurrenz im Werben um den vielseitigen Außenbahnspieler.



Lucas Vazquez soll den FC Bayern ab der kommenden Saison auf der rechten Außenbahn verstärken. Zuletzt berichteten spanische als auch deutschen Medien übereinstimmend, dass der ablösefreie Rechtsfuß auf der Einkaufsliste der Bayern-Bosse ganz weit oben steht. Laut „SPORT1“ und „Sky“ stehen die Münchner bereits in Kontakt mit dessen Management.

Die Tageszeitung „ABC“ geht sogar noch weiter und spricht von einem Vierjahresvertrag, den die Bayern Vazquez angeboten haben sollen. Der spanische Nationalspieler hat sich jedoch noch nicht auf einen Wechsel nach München festgelegt. Neben dem deutschen Rekordmeister sollen mit Manchester United, dem FC Chelsea und AC Mailand weitere europäische Top-Klubs ihr Interesse bekundet haben.

Vazquez fordert mehr Gehalt und ein Handgeld

Wer sich die Dienste des 29-jährigen Routiniers sicher möchte, müsste zuerst einmal ein Jahresgehalt von mehr als vier Mio. Euro aufbringen. Diesen Betrag verdient Vazquez scheinbar in Madrid. Nach 237 Partien im Dress der Königlichen, fordert er jedoch eine Gehaltserhöhung, weshalb alle Vertragsgespräche bislang scheiterten. Die Bayern dürften jedoch prinzipiell kein Problem damit haben, dem abwanderungswilligen Akteur mehr zu bezahlen.

Die „ABC“ spekuliert jedoch auch, dass dieser ein zusätzliches Handgeld fordere. Der amtierende Champions League-Sieger wird dem Madrilenen also ein attraktives Gesamtpaket bieten müssen, zumal seine Stammplatzchancen bei den anderen genannten Klubs wohl höher sein dürften. Allerdings lohnt es sich aus Bayern-Sicht durchaus, hier ein wenig höher zu pokern. Als polyvalenter Spieler könnte Vazquez nämlich sowohl Bouna Sarr als auch Douglas Costa ersetzen. Darüber hinaus besitzt er auch die Qualität um zumindest als Rechtsverteidiger um einen Startelfplatz zu kämpfen.