FC Bayern News

Flick kontert Hoeneß: „Boateng kann in dieser Form jeder Mannschaft weiterhelfen“

Jerome Boateng
Foto: imago images

Uli Hoeneß hat diese Woche vollkommen überraschend betont, dass Jerome Boateng für ihn kein Kandidat mehr für die deutsche Nationalmannschaft sei und dieser nicht zur EM fahren sollte. FCB-Coach Hansi Flick hat eine andere Meinung dazu.



Es war schon etwas kurios, als der Bayern-Ehrenpräsident am Mittwochabend öffentlich kundgetan hat, dass er Jerome Boateng nicht mir zur bevorstehenden EURO mitnehmen würde. Der 69-jährige setzt eher auf den Ex-Bayern-Spieler Mats Hummels.

Auch Hansi Flick war von den Hoeneß-Aussagen in Richtung Boateng ein wenig überrascht: „Normalerweise bin ich es vom FC Bayern gewohnt, dass man seine Spieler unterstützt. So habe ich es auch zu meiner aktiven Zeit immer erlebt.“ Der 56-jährige betonte jedoch zugleich, dass dies die Meinung von Uli Hoeneß sei.

„Er war einer der Garanten, dass wir die sechs Titel geholt haben“

Anders als Hoeneß hat Flick offenkundig eine ganz andere Meinung über Boateng und dessen Qualitäten: „Jerome ist zehn Jahre bei Bayern München, hat zweimal das Triple gewonnen. Er hatte aus einer schwierigen Situation heraus eine super Steigerung. Er war einer der Garanten, dass wir die sechs Titel geholt haben. Er hat hart an sich gearbeitet, um dieses Niveau wieder zu erreichen.“

Der FCB-Coach glaubt durchaus, dass der Innenverteidiger einer für die DFB-Elf ist: „Boateng kann in dieser Form jeder Mannschaft weiterhelfen“. Laut Flick ist dies am Ende des Tages aber eine Entscheidung von Bundestrainer Joachim Löw.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
Vjeko Keskic

Vjeko Keskic

Gründer
Vjeko hat das Projekt "FCBinside" im Sommer 2019 gegründet. Während er in seiner Kindheit/Jugend noch als aktiver Kicker unterwegs war, schreibt er mittlerweile seit mehr als 15 Jahren regelmäßig über die schönste Nebensache der Welt. Auf dem Online-Portal "SPOX" wurden 2008 die ersten Blogbeiträge veröffentlicht, schon damals lag ein gewisser Fokus auf seiner großen Leidenschaft – dem FC Bayern.