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Matthäus über Flick und Salihamidzic: „Glaube nicht an eine weitere Zusammenarbeit“

Hansi Flick
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Während die Verantwortlichen beim FC Bayern fest davon ausgehen, dass Hansi Flick den Rekordmeister im Sommer nicht vorzeitig in Richtung DFB verlassen wird, brodelt die Gerüchteküche weiterhin. Laut „Sky“-Experte Lothar Matthäus ist es derzeit überhaupt nicht absehbar wie es mit Flick am Ende der Saison weitergeht. Der 60-jährige sieht vor allem das Verhältnis zwischen Flick und Hasan Salihamidzic als großes Problem.



Nach dem klaren Machtwort im Gespräch mit der „WELT am Sonntag“ vor knapp zwei Wochen, legte Bayern-Klubchef diese Woche im Interview mit „The Ahtletic“ nochmals nach und betonte erneut, dass der DFB „nicht mit Hansi Flick planen sollte.“ Die Münchner möchten ihren Erfolgscoach demnach langfristig behalten.

Aktuellen Medienberichten zufolge hat Flick Bayern-intern jedoch bereits hinterlegt, dass er mit seiner aktuellen Abreitsituation in München unzufrieden ist. Vor allem das angespannte Verhältnis zwischen ihm und Sportvorstand Hasan Salihamidzic soll den 56-jährigen stören.

„Flick-Verbleib beim FC Bayern ist überhaupt nicht klar“

Der ehemalige Bayern-Profi Lothar Matthäus äußerte sich in seiner aktuellen „Sky“-Kolumne wie folgt zu der aktuelle Lage rund um Hansi Flick: „Der Verbleib von Erfolgstrainer Hansi Flick ist meiner Meinung nach alles andere als eine reine Formalität.“

Der 60-jährige verwies auf das anhaltende Interesse des DFB für die Löw-Nachfolge und auf die anhaltenden Spannungen mit Salihamidzic, die trotz einer Aussprache nach wie vor ein Thema an der Isar sind: „Man mag sich jetzt für die wichtigen Wochen zusammenreißen. An eine Zusammenarbeit über die Saison hinaus glaube ich nicht. Nachdem sich am Wochenende keiner klar und deutlich zur Kontinuität von Flick bei Bayern bis zum Vertragsende 2023 geäußert hat, sehe ich in der nächsten Saison entweder Brazzo oder eben Hansi für Bayern arbeiten.“

Nach Informationen der „Sport BILD“ wird sich Flick am Ende der Saison intensiv Gedanken um seine sportliche Zukunft machen. Zu welchem Ergebnis er kommt ist demnach vollkommen offen.