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Rummenigge positioniert sich deutlich: Super League nein, CL-Reform ja

Karl-Heinz Rummenigge
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Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge hat sich erneut deutlich gegen die Einführung einer Super League ausgesprochen. Der 65-jährige sprach sich vielmehr für die geplante CL-Reform aus.



Im Gespräch mit dem Portal „The Athletic“ äußerte sich Rummenigge wie folgt zu den anhaltenden Super League-Gerüchten: „Das ist etwas, das ich mir niemals vorstellen könnte. Eine Super League würde die Grundlagen des europäischen Fußballs erschüttern. Ich glaube nicht, dass das richtig ist.“

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge drängen vor allem Vereine aus dem Süden Europas auf die Gründung einer neuen Super League. Dabei geht es weniger um sportliche Gründe, sondern vielmehr darum neue finanzielle Mittel zu erschließen.

CL-Reform ist kein Problem für die Bundesliga

Mit Blick auf die geplante CL-Reform ist der Bayern-Klubchef deutlich optimistischer. Gerüchten zufolge plant die UEFA die Erweiterung des Teilnehmerfelds von 32 auf 36 Teams und die Einführung einer neuer Gruppenphase. Rummenigge sieht in den zusätzlichen CL-Spielen keinen Nachteil für die Bundesliga: „Das kann ich mir nicht vorstellen. Diese beiden Wettbewerbe sind in der Vergangenheit in Koexistenz gediehen, und ich würde erwarten, dass sie auch in der Zukunft gedeihen.“