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Bericht: Hasan Salihamidzic bekommt Bayern-intern zunehmend Gegenwind

Hasan Salihamidzic
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Auch einen Tag vor dem wichtigen CL-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain, sorgt der anhaltende Zoff zwischen Hansi Flick und Hasan Salihamidzic weiterhin für viel Unruhe beim FC Bayern. Während Flick in der öffentlichen Wahrnehmung die Unterstützung der Fans genießt, soll Salihamidzic Bayern-intern eine stärkte Position inne haben. Aktuellen Medienberichten zufolge gerät jedoch auch der 43-jährige immer stärker in die Kritik bei den Verantwortlichen an der Isar.



Spätestens seitdem Hansi Flick öffentlich bekannt gegeben hat, dass es eine Aussprache zwischen ihm und Salihamidzic gab, dürfte klar sein, dass Verhältnis der beiden Alphatiere alles andere als optimal ist. Präsident Herbert Hainer betonte am Sonntag bei „Sky90“, dass die beiden kein Liebespaar sein müssen, solange sie im Sinne des FC Bayern zusammenarbeiten.

Fans, Medien und Experten sind sich mittlerweile jedoch einig, dass einer der beiden die Münchner am Ende der Saison verlassen wird. Mit Blick auf eine aktuelle Umfrage von „SPORT1“, wünschen sich 85 Prozent der knapp 35.000 Befragten, dass Sportvorstand Hasan Salihamidzic den Verein verlässt

Interessant: Bei den Verantwortlichen soll Salihamidzic etwas höher im Kurs stehen. Nach Informationen von „SPORT1“ nimmt der Gegenwind für den 43-jähirgen jedoch immer mehr zu.

Bayern wollen mit Salihamidzic und Flick weitermachen

Laut dem TV-Sender möchten es die Bayern-Bosse jedoch gar nicht zu einer Trennung kommen lassen. Demnach sollen sowohl Flick als auch Salihamidzic kommende Saison (zusammen) weitermachen. Das Problem: Auch Bayern-intern haben sich mittlerweile zwei Lager gebildet: Während Uli Hoeneß Hasan Salihamidzic den Rücken stärkt, genießt Flick das Vertrauen von Karl-Heinz Rummenigge. Oliver Kahn und Herbert Hainer haben sich zuletzt diplomatisch geäußert, beide hoffen jedoch auf einen Flick-Verbleib im Sommer.

TV-Experte Marcel Reif hält eine weitere Zusammenarbeit jedoch für ausgeschlossen: „Es ist nicht der Streit zwischen zwei Typen, die miteinander nicht können. Es ist ein Kampf um die Macht und um Hierarchien.“ Dieser rechnet damit, dass nach dem CL-Rückspiel gegen PSG die Thematik nochmals Fahrt aufnehmen wird: „Wenn es am Dienstagabend auch sportlich problematischer wird, kriegt es noch mehr Fahrt. Ich glaube, das wird alles nicht so einfach.“