FC Bayern News

„Es wurden große Fehler gemacht“ – Hat Bayern die Verlängerungen von Alaba und Thiago vermasselt?

David Alaba und Thiago
Foto: imago images

David Alaba wird den FC Bayern am Ende der Saison verlassen. Wo der 28-jährige Österreicher kommende Saison spielen wird ist derzeit noch offen. Laut dessen Beratern haben die Bayern-Bosse bei den gescheiterten Vertragsgesprächen „große Fehler“ begangen. Demnach wäre ein Verbleib beim Rekordmeister durchaus möglich gewesen. Auch bei Thiago haben die Münchner wohl die Vertragsverlängerung „vermasselt“.



Mit Jerome Boateng und David Alaba werden zwei langjährige Leistungsträger den FC Bayern am Ende der Saison verlassen. Im Vorjahr mussten die Münchner bereits Thiago Alcantara in Richtung FC Liverpool ziehen lassen. Während man bei Boateng keinerlei Absichten hatte den Vertrag zu verlängern, hätte man die Verträge mit Thiago und Alaba gerne verlängert. Nun sind neue Details zu den geplatzten Vertragsverlängerungen enthüllt worden. Demnach haben die Bayern-Bosse einen großen Teil dazu beigetragen, dass es am Ende keine Einigung gab.

Mangelnder Respekt bei den Verhandlungen

„Sky“-Reporter Max Bielefeld hat sich gestern bei „Sky90“ zu der gescheiterten Vertragsverlängerung von Alaba geäußert und dabei durchaus interessante Informationen preisgegeben: „Die Seite von Alaba sagt vehement, es sind große Fehler auf Seiten des FC Bayern gemacht worden. Es wäre möglich gewesen zu verlängern.“

Der „kicker“ bestätigte dies und berichtet, wonach Alaba als auch Thiago „mangelnden Respekt bei den Verhandlungen als einen hinderlichen Grund“ nannten. Beiden sollen dies auch Trainer Hansi Flick entsprechend mitgeteilt haben.

„Wir hätten gerne mit Alaba verlängert“

Bayern-Präsident Herbert Hainer hingegen betonte bei „Sky“ nochmals, dass die Vertragsgespräche mit Alaba einzig und allein an den finanziellen Forderungen des Österreichers gescheitert sind: „Auch wir hätten gerne mit Alaba verlängert. Wir haben ihm ein gutes Angebot gemacht, einen Vierjahresvertrag. Aber es ging um einen wirtschaftlichen Rahmen, der für uns nicht ok war.“

Laut dem „kicker“ hätte Alaba „im Optimalfall bis zu 22 Millionen Euro“ beim Rekordmeister verdienen können. Anfang November ließ der 28-jährige eine Frist der Münchner verstreichen, im Anschluss zogen diese ihr Angebot zurück.