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Experten kritisieren Kimmich scharf: „Turnt zu viel woanders herum“

Joshua Kimmich
Foto: imago images

Joshua Kimmich hat sich in den vergangenen Jahren zweifelsfrei zu einem der besten (defensive) Mittelfeldspielern der Welt entwickelt. Der 26-jährige ist unangefochtener Stammspieler und Leistungsträger beim FC Bayern. Dennoch gerät der deutschen Nationalspieler nun in die Kritik mehreren Experten mit Blick auf die Münchner Gegentor-Flut in dieser Saison.



Mit zuletzt vier Gegentoren in den beiden Spielen gegen Paris und Union, haben die Bayern wieder einmal ihre defensiven Probleme offenbart, welche sie schon die komplette Saison hinweg begleiten. Während in den vergangenen Monaten vor allem die Viererkette immer wieder im Fokus der Kritik stand, beobachten viele Experten auch die Rolle von Joshua Kimmich im Defensivverbund der Bayern mittlerweile sehr kritisch.

„Seine Aufgabe ist es der Mannschaft Stabilität zu verleihen“

„Sky“-Experte Dietmar Hamann sieht in Kimmich einen elementaren Baustein für die Defensive des FCB: „Seine Aufgabe ist es primär, der Mannschaft Stabilität zu verleihen.“ Laut Hamann hat er diese Aufgabe zuletzt nicht immer fehlerfrei ausgeübt: „Bei 51 Gegentoren muss man auch den Sechser Kimmich ansprechen.“ Demnach schaltet sich dieser zu oft in die Offensive mit ein und wirkt zu „übereifrig“.

Auch Markus Babbel kritisiert Kimmich im Gespräch mit dem „kicker“ scharf: „Er ist ein fantastischer Spieler. Aber er turnt zu viel woanders herum.“ Auch die These von Lothar Matthäus, wonach Kimmich derzeit der beste Sechser der Welt sei, sieht Babbel deutlich anders. Aus seiner Sicht ist der Spanier Rodri von Manchester City besser als Kimmich.

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Vjeko Keskic

Vjeko Keskic

Gründer
Vjeko hat das Projekt "FCBinside" im Sommer 2019 gegründet. Während er in seiner Kindheit/Jugend noch als aktiver Kicker unterwegs war, schreibt er mittlerweile seit mehr als 15 Jahren regelmäßig über die schönste Nebensache der Welt. Auf dem Online-Portal "SPOX" wurden 2008 die ersten Blogbeiträge veröffentlicht, schon damals lag ein gewisser Fokus auf seiner großen Leidenschaft – dem FC Bayern.