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Urs Fischer träumt von Bayern-Wechsel: „Ist doch logisch, dass sich ein Trainer das überlegt“

Urs Fischer
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Bundesligainterne Trainerwechsel sind gerade absolut im Trend. Dies erkennt man an den Wechseln von Adi Hütter zu Borussia Mönchengladbach und Marco Rose zu Borussia Dortmund. Zu einer solchen Konstellation könnte es auch bei den Bayern kommen, insofern Hansi Flick am Ende der Saison die Koffer packt. Der naheliegende Kandidat wäre Leipzig-Coach Julian Nagelsmann. Doch auch in der deutschen Landeshauptstadt arbeitet ein Trainer seit Jahren erfolgreich. Die Rede ist von Union-Coach Urs Fischer. 



Urs Fischer zu den Bayern? Dies klingt auf dem ersten und auch auf dem zweiten Blick eher nach einem Scherz. In der Berliner Morgenpost hat sich der Erfolgstrainer jedoch genau zu diesem Thema geäußert. „Es ist doch logisch, dass sich das Trainer dann überlegen, wenn die beste Mannschaft Deutschlands nach dir fragt“, so der Schweizer. Der frühere Trainer vom FC Thun ist zwar in Berlin sehr glücklich, weiß jedoch auch nicht, was die Zukunft so bringt. „Ich suche nicht nach etwas Neuem. Was ich habe passt mir und gefällt mir. Aber ich kann nicht behaupten, dass das in vier oder fünf Wochen immer noch gleich ausschaut, wenn Bayern München anfragt“, stellt er klar.

 „Gehe davon aus, in der neuen Saison bei Union zu sein“

Wie auch der Union-Coach weiß, ist dieses Szenario jedenfalls mehr als unwahrscheinlich. Wenngleich Fischer bei Union Berlin seit drei Jahren hervorragende Arbeit leistet und sogar um die Europa-League-Plätze spielt, ist der FC Bayern nun mal eine andere Kragenweite. Demnach kehrt dieser auch rasch wieder in die Realität zurück und verweist auf seinen Vertrag bei Union Berlin. „Ich gehe davon aus, auch in der neuen Saison weiter bei Union zu sein werde – wenn ich dann noch Trainer bin. Es werden ja auch welche entlassen“, erklärt er. Eine Entlassung vonseiten seines Klubs dürfte jedoch fast noch unwahrscheinlicher sein, als ein Vertrag beim FC Bayern.