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Michael Rummenigge ist überzeugt: „Die Bayern lassen Flick nicht gehen!“

Hansi Flick
Foto: imago images

In den vergangenen Wochen deutete bei den Bayern immer mehr auf eine Trennung von Hansi Flick hin. Aufgrund der hohen Wellen, die der Zoff zwischen dem Bayern-Trainer und Hasan Salihamidzic geschlagen hat, geht der allgemeine Tenor davon aus, dass eine zukünftige Zusammenarbeit nicht möglich sei. Michael Rummenigge, der Bruder des Vorstandsvorsitzenden, geht jedoch ganz klar von einem Flick-Verbleib aus. 



Im Machtkampf bei den Bayern scheint lediglich Karl-Heinz Rummenigge hinter dem Coach zu stehen. Demnach erachten die meisten eine Trennung von Flick als wahrscheinlicher als ein Weggang von Salihamidzic. Michael Rummenigge sieht dies jedoch gänzlich anders. „Die Münchner werden auch in die kommende Saison mit Flick gehen“, stellte er im Interview mit Sportbuzzer“ klar. Im Anschluss gibt er auch eine klare Erklärung zu seiner Aussage ab. „Dafür kenne ich meinen Bruder zu gut. Wenn sich Karl-Heinz etwas in den Kopf gesetzt hat, hält er auch daran fest. In diesem Falle also an Hansi Flick, Kalle wird ihn niemals freiwillig ziehen lassen,“ ist er sich sicher.

Rummenigge stellt klar: Flick fühlt sich wohl in München

Die Angelegenheit könnte demnach nur kippen, wenn Flick selbst mit einem klaren Wechselwunsch an die Bosse herantritt. Rummenigge hält dies jedoch für unwahrscheinlich. „Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass dies noch passieren wird. Denn: Hansi fühlt sich in München grundsätzlich sehr wohl. Und aus Sicht des Klubs muss man festhalten, dass der Trainer einen Vertrag bis 2023 hat“, stellt er fest. Einen Wechsel zum DFB schließt er somit aus, da der Verband zu konservativ sei, um eine Ablöse zu zahlen.

Rummenigge glaubt an Frieden im Salihamidzic-Flick-Zoff

Von einer Trennung mit Hasan Salihamidzic geht Michael Rummenigge jedoch auch nicht aus. Im Gegenteil: Der 57-Jährige geht von einer großen Aussprache aus, „die zeitnah passieren wird“. Damit ist er einer der wenigen, die noch daran glauben, dass das gestörte Verhältnis zu kitten sei. Klar ist allerdings auch, dass eine Aussprache nicht reicht. Es müssten sich schon grundlegende Dinge ändern, wie beispielsweise ein Mitspracherecht bei Transfers. Ganz so leicht werden die zwei Streithähne also nicht zusammenfinden.

Sollte es zu einer Trennung kommen, sieht Michael Rummenigge jedoch nicht Julian Nagelsmann als ersten Trainerkandidaten. „Julian Nagelsmann wird den Job an der Säbener Straße sicherlich irgendwann übernehmen, aber der jetzige Zeitpunkt wäre zu früh“, so Rummenigge über den 33-Jährigen. Zudem wüsste er auch nicht, warum Leipzig einen vertraglich gebundenen Trainer abgeben sollte.