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Wegen drohendem Boykott: Super League-Klubs drohen FIFA und UEFA mit rechtliche Schritten

Florentino Perez
Foto: imago images

Die Gründung der neuen Super League hat ein echtes Erdbeben in Fußball-Europa ausgelöst. Die UEFA und FIFA haben bereits harte Sanktionen gegen die teilnehmenden Vereine und Spieler angekündigt. Die zwölf Gründungsklubs haben nun auf die Ankündigungen der beiden Dachverbände reagiert und rechtliche Schritte angekündigt.



Die UEFA und FIFA hatten unmittelbar nach der Bekanntgabe der Super League-Gründung, gemeinsam mit den nationalen Ligen und Verbänden aus England, Italien und Spanien gedroht, Spieler und Klubs von Länderspielen, internationalen und nationalen Ligen auszuschließen. Ob es tatsächlich zu solch einem drastischen Szenario kommt ist derzeit noch offen. Das UEFA-Exekutivkomitee tagt aktuell und könnte im Laufe des Tages entsprechende Beschlüsse fassen.

Super League-Klubs wollen gegen die UEFA und FIFA klagen

Laut der Nachrichten-Agentur „Associated Press“ haben die Super League-Verantwortlichen bereits auf den drohenden Boykott reagiert und in einem Brief an die UEFA und FIFA mit rechtlichen Schritten gedroht, sollte es zu einem Ausschluss ihrer Spieler und Klubs kommen: „Ihre formelle Erklärung zwingt uns dazu, Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um uns gegen solche nachteiligen Reaktionen abzusichern. Aus diesem Grund hat SLCo (Super League Company) bei den zuständigen Gerichten einen Antrag gestellt, um die reibungslose Einrichtung und Durchführung des Wettbewerbs gemäß den geltenden Gesetzen sicherzustellen.“

Solche Schritte würden die Finanzierung der Super League gefährden und seien zudem rechtswidrig betonten die Super League-Klubs in dem Schreiben. Kurioserweise prüft auch die UEFA derzeit eine Schadensersatzklage in Höhe von 60 Mrd. Euro gegen die Super League-Klubs.