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Mintzlaff: „Haben gehofft, dass der FC Bayern unsere Wünsche nicht erfüllt“

Oliver Mintzlaff
Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images

Julian Nagelsmann wurde in den vergangenen Jahren immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Knapp sechs Jahre nach dem ersten geplatzten Wechsel zum FCB, hat es im zweiten Anlauf nun geklappt. Wie Oliver RB-Chef Mintzlaff am Dienstag enthüllte, war ein Bayern-Wechsel bereits 2019 ein Thema bei den Sachsen.



Im Rahmen einer Pressekonferenz äußerte sich Mintzlaff wie folgt zu den Hintergründen des Wechsels: „Das haben wir uns so natürlich nicht gewünscht. Aber Julian hat gesagt, dass er sich seinen Lebenstraum erfüllen und Trainer beim FC Bayern werden möchte. Wir haben damals, als wir ihn aus Hoffenheim geholt haben, besprochen, ob es Auswege aus dem Vertrag gibt. Der FC Bayern war damals schon ein Wunsch von ihm. Ich konnte mich an dieses Gespräch erinnern.“

„Dementieren die kolportierte Ablöse nicht“

Obwohl die Bayern die finanziellen Forderungen von RB erfüllt haben, hatten die Verantwortlichen gehofft, dass es nicht zu einem Wechsel kommt: „Wir haben beschlossen, dass wir unter zwei Voraussetzungen die Tür öffnen: Eine massiv hohe Ablösesumme und eine schnelle Einigung. Mit diesen zwei Erkenntnissen sind wir in die Gespräche gegangen. Wir hätten gehofft, dass der FC Bayern unsere Wünsche nicht erfüllt. Das haben sie aber und wir haben Julian die Freigabe gegeben.“

Interessant: Mintzlaff äußerte sich auch zu der kolportierten Ablöse, die zwischen 20-25 Mio. Euro liegen soll. Diese Summe hat er indirekt bestätigt: „Es handelt sich um eine extreme hohe Ablöse. Die Beträge, die kolportiert werden, dementieren wir zumindest nicht.“