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David Alaba über seinen Abschied: „Es ist keine Entscheidung gegen den FC Bayern“

David Alaba
Foto: imago images

David Alaba wird den FC Bayern am Ende der Saison verlassen. Damit endet die Ära des 28-jährigen Österreichers an der Isar nach 13 überaus erfolgreichen Jahren. Im Interview mit dem Vereinsmagazin „51“ äußerte sich Alaba nochmals über die Hintergründe seines Abschieds und betonte dabei, dass es keine Entscheidung gegen den FC Bayern gewesen sei.



Alaba hat in den vergangenen Monaten für viel Aufsehen beim FC Bayern gesorgt. Die geplatzte Vertragsverlängerung hat vor allem die FCB-Fans enttäuscht und zugleich wütend gemacht. Der Österreicher hat den bevorstehenden Abschied eigenen Aussagen zufolge selbst noch nicht ganz realisiert: „Ein bisschen Zeit bis zum Abschied haben wir noch, und so ganz kann ich das noch nicht realisieren. Als wir neulich in der Allianz Arena schon ein letztes großes Fotoshooting gemacht haben, musste ich bereits mit meinen Emotionen kämpfen.“

„Der Verein ist meine Familie“

Der Defensiv-Allrounder wechselte einst aus Wien in den Nachwuchsbereich der Bayern und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der besten Abwehrspieler der Welt entwickelt. Neben zahlreichen nationalen und internationalen Erfolgen ist der FC Bayern und die Stadt München für Alaba viel mehr als nur eine Station in seiner Karriere: „Ich bin als 16-Jähriger aus Wien hierhergekommen, und 13 Jahre später blicken wir auf fast die Hälfte meines Lebens zurück. Das sagt doch eigentlich alles. Der Verein ist meine Familie, meine Heimat, mein Zuhause. Mein Sohn wurde in München geboren, seine Großeltern wohnen hier – es wird also immer eine enge Verbindung bleiben.“

Eigenen Aussagen zufolge fällt ihm der Abschied sehr schwer. Der 28-jährige betonte aber zugleich, dass er einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung gehen möchte. Demnach hat er sich nicht gegen den FC Bayern entschieden, sondern für eine neue Herausforderung: „Natürlich verlasse ich den FC Bayern mit einem weinenden Auge, freue mich aber gleichzeitig auf meine Zukunft. Es ist ja keine Entscheidung gegen den Verein gewesen. Aber ich habe für mich beschlossen, dass ich noch einmal etwas Neues machen möchte, um einen weiteren Schritt nach vorne zu machen. Um zu wachsen, muss man seine „Komfortzone“ verlassen – und ich setze dieses Wort bewusst in Anführungsstriche, weil es sonst falsch ausgelegt werden könnte.“