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Rückkehr nach Brasilien ist fix: Costa hat die Bayern vorzeitig verlassen

Douglas Costa
Foto: Lukas Barth-Tuttas - Pool/Getty Images

Bereits seit einigen Monaten ist gewiss, dass Douglas Costa nicht über die Saison hinaus bei den Bayern bleiben wird. Nun ist auch abzusehen, für welchen Klub der Brasilianer in der kommenden Spielzeit aufläuft. Wie die „tz“ berichtet, wird der 30-Jährige zu Grêmio Porto Alegre zurückkehren.



Die Europa-Reise für Douglas Costa ist wohl beendet. Nach gut elf Jahren fernab der Heimat schließt sich der Kreis für den Brasilianer voraussichtlich. Der Flügelstürmer soll laut Angaben der „tz“ bereits in Porto Alegre angekommen sein, wo er kürzlich ein Haus gekauft hat. Nun fehlt nur noch das endgültige OK von Costas Stammverein Juventus Turin, wo er noch bis 2022 Vertrag hat.

Grêmio hofft auf Juve-Freigabe

„Wir haben miteinander gesprochen und Costa hat ein enormes Zugeständnis gemacht, wenn man bedenkt, was er in Europa verdient. Wir haben unser Angebot im Vergleich zum vorigen etwas verbessert. Nun will Costa Juventus überzeugen. Wenn Juve ihn freigibt, werden wir sicher zu einer Einigung kommen“, äußerte Grêmio-Vizepräsident Marcos Hermann zur aktuellen Lage.

Es ist davon auszugehen, dass der Transfer in den kommenden Tagen über die Bühne geht. Juventus Turin plant nicht mehr mit dem Brasilianer und dürfte auch froh sein, dessen üppiges Gehalt nicht weiter zahlen zu müssen. Das Transferfenster in Brasilien ist noch bis zum 23. Mai geöffnet.

Verletzungen machen Costa einen Strich durch die Rechnung

Für Costa ist die Rückkehr nach Südamerika der logische Schluss nach seinen schwächeren Leistungen und zahlreichen Verletzungen. Seine beste Zeit in Europa hatte er Shakhtar Donetsk, wo er sich langsam aber sicher zum Star entwickelte und beim FC Bayern. Mit seiner grandiosen Technik und einem brutalen Antritt verblüffte er die Bundesliga auf Anhieb. Da er allerdings nach seiner guten Debüt-Saison kontinuierlich abbaute, ging die Reise weiter nach Turin. Dort erlebte er Höhen und Tiefen, bis ihn viele Verletzungen stoppten. Letzteres war auch mit ein Grund, warum er in München als Leihspieler nicht mehr funktionierte und kein Spiel mehr bestreiten kann.