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Bericht: Hakimi bleibt weiterhin ein Thema beim FC Bayern

Achraf Hakimi
Foto: imago images

Die Bayern-Bosse haben zuletzt alle samt deutlich gemacht, dass es kommenden Sommer keine Megatransfers an der Säbener Straße geben wird. Dies sei weder mit der angespannten wirtschaftlichen Situation vereinbar noch mit der strategischen Kaderausrichtung der Münchner, die in Zukunft wieder vermehrt auf eigene Nachwuchsspieler setzt. Dennoch reißen die Gerüchte an der Isar nicht ab. Vor allem Achraf Hakimi bleibt weiterhin ein Thema beim FCB.



Hakimi wurde in den vergangenen Tagen intensiv mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Der 22-jährige Marokkaner soll demnach die Wunschlösung für die rechte Abwehrseite der Münchner sei. Mit einer Ablöse die deutlich über 50 Mio. Euro liegt ist Hakimi aktuell jedoch „zu teuer“ für den Rekordmeister.

Zudem hat sich der ehemalige Dortmunder mittlerweile zu Inter bekannt und betont, dass er glücklich in Mailand sei und keinerlei Absichten hat die Nerazzurri vorzeitig zu verlassen. Unter Umständen könnte Hakimi dazu jedoch gezwungen werden.

Inter muss im Sommer Spieler verkaufen, auch Hakimi?

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Inter Mailand finanziell kurz vor dem Kollaps steht. Der Verein hat mehr als 600 Mio. Euro Schulden. Auch der chinesische Mehrheitseigner Suning Group hat größere finanzielle Probleme und hat bereits Sparmaßnahmen beim Traditionsklub angekündigt. In Italien kursieren derzeit Gerüchte, wonach Inter im Sommer auseinanderbrechen könnte und dass, obwohl man erst kürzlich Meister geworden ist. Neben Trainer Antonio Conte werden auch viele Stars mit einem vorzeitigen Abschied in Verbindung gebracht, unter anderem auch Achraf Hakimi. Der Klub ist auf entsprechende Transfereinnahmen angewiesen.

Wie „Mundo Deportivo“ berichtet, beobachten die Bayern derzeit intensiv die Entwicklungen bei Inter und vor allem bei Hakimi. Sollte dieser im Sommer tatsächlich auf dem Transfermarkt landen und dies zu einem akzeptablen Preis, könnte der Rekordmeister, trotz Sparkurs, doch noch zuschlagen.

Dass die Bayern Hakimi auf dem Zettel haben ist kein Geheimnis. Dieser war schon im Vorjahr ein Thema beim FCB. Solange ein Deal finanziell nicht darstellbar ist, wird man im Sommer nicht aktiv werden. Klar ist aber auch: Trotz der jüngsten Aussagen der Verantwortlichen, wird man sich mit dem Spieler beschäftigen, sollte diese verfügbar sein.