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Leihe mit Kaufoption: So könnten sich die Bayern Achraf Hakimi sichern!

Achraf Hakimi
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Achraf Hakimi wäre zweifelsfrei ein Spieler, der den Bayern sehr gut zu Gesicht stehen würde. Der 22-jährige Marokkaner ist ein offensiv ausgerichteter Rechtsverteidiger, der sich in den vergangenen knapp zwei Jahren zu einem der Besten Spieler in Europa auf seiner Position entwickelt hat. Aktuellen Meldungen zufolge könnte Hakimi im Sommer auf dem Transfermarkt landen und ein Thema beim FC Bayern werden. Das Problem: Hakimi ist mit einer Ablöse von 40-60 Mio. Euro aktuelle zu teuer für den Rekordmeister. Dennoch scheint man in München an einer Lösung für das finanzielle Problem zu arbeiten.



Die Bayern wurden bereits vergangenen Sommer intensiv mit Hakimi in Verbindung gebracht. Damals entschied sich Real Madrid und Hakimi jedoch für einen Wechsel zu Inter Mailand. Zuvor stand der Außenverteidiger zwei Jahre (auf Leihbasis) bei Borussia Dortmund unter Vertrag.

Bedingt durch die angespannte wirtschaftliche Lage steht Inter jedoch unter Zugzwang und könnte Hakimi in der bevorstehenden Transferperiode erneut verkaufen. Gerüchten zufolge wären die Italiener ab 60 Mio. Euro gesprächsbereit.

Mit Blick auf die jüngsten Aussagen von Uli Hoeneß erscheint ein Transfer in dieser Größenordnung beim FCB derzeit sehr unwahrscheinlich zu sein. Komplett ausgeschlossen ist dieser dennoch nicht.

Bayern hofft auf ein Leihgeschäft

Aktuellen Berichten zufolge versuchen die Bayern Inter von einem Leihgeschäft mit einer anschließenden Kaufoption zu überzeugen. Damit würde man sich den Spieler für eine relativ geringe Summe sofort sichern und müsste die komplette Ablöse erst im Sommer 2022 stemmen. Solch ein Vorgehen ist in der Branche nicht unüblich und auch die Bayern haben dies in der jüngeren Vergangenheit, z.B. bei Philippe Coutinho und Ivan Perisic, angewandt. Bei beiden Spielern wurde die Option am Ende jedoch nicht gezogen.

Das Problem: Inter benötigt das Geld wohl sofort. Zudem dürfte es keine Kaufoption sein, sondern eine verbindliche Kaufpflicht.

Ein weiteres Problem könnte die Tatsache sein, dass Paris Saint-Germain ebenfalls großes Interesse an Hakimi hat. Demnach gab es bereits einen ersten Kontakt zwischen PSG und dem Spieler. Die Franzosen dürften aufgrund ihrer zahlungskräftigen Investoren derzeit finanziell deutlich besser aufgestellt sein als der FC Bayern.