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„Mit 19,5 Mio. Euro nicht zufrieden“ – Hat Rummenigge das Alaba-Vertragsangebot geleakt?

David Alaba und Karl-Heinz Rummenigge
Foto: imago images

David Alaba verlässt den FC Bayern diesen Sommer in Richtung Real Madrid verlassen. Der 28-jährige Österreicher hat sich eigenen Aussagen zufolge mit diesem Wechsel einen „großen Traum“ erfüllt. Die Bayern machen kein Geheimnis daraus, dass man den auslaufenden Vertrag mit Alaba gerne verlängert hätte, die finanziellen Rahmenbedingungen haben jedoch nicht gepasst. Karl-Heinz Rummenigge hat nun scheinbar weitere Details zum Alaba-Vertragsangebot enthüllt.



Alaba hat vergangene Woche einen 5-Jahresvertrag bis 2026 bei Real Madrid unterschrieben und verdient Gerüchten zufolge 12,5 Mio. Euro netto pro Jahr, was ca. 25 Mio. Euro brutto entspricht. Mit solch einem Salär wäre der Österreicher zum absoluten Top-Verdiener beim FCB aufgestiegen. Die Verantwortlichen in München sind eigenen Aussagen zufolge bis an die Schmerzgrenze gegangen, um Alaba zu halten, am Ende hat es jedoch nicht gereicht. Klubchef Karl-Heinz Rummenigge hat nun scheinbar verraten, wie hoch die Schmerzgrenze der Münchner lag.

Rummenigge plaudert aus dem Nähkästchen

Im Gespräch mit dem „kicker“ äußerte sich Rummenigge über die ausufernden Gehaltsvorstellungen der Fußballprofis und nannte dabei auch konkrete Zahlen: „Ich glaube, sehr wenige Menschen haben in dieser existenziellen Krise Verständnis, wenn ein Fußballprofi schon 15 Millionen im Jahr verdient und dann mit 19,5 Millionen nicht zufrieden ist.“ Auch wenn der 65-jährige nicht explizit David Alaba mit diesen Zahlen in Verbindung gebracht hat, gibt es kaum einen anderen Spieler den Rummenigge meinen kann. Gerüchten zufolge hat Alaba zuletzt knapp 15 Mio. Euro beim FCB verdient.

Auf die Nachfrage, ob David Alaba damit gemeint ist, wicht Rummenigge aus: „Wir müssen generell eine Balance finden zwischen der Basis und der wirtschaftlichen Komponente, dürfen den Fußballfan nicht vergessen, nur weil er jetzt ein Jahr nicht im Stadion war. Fußball hatte immer ein verbindendes Element.“