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Boateng über seine Zukunft: „Möchte noch zwei, drei Jahre auf Top-Niveau spielen“

Jerome Boateng
Foto: imago images

Nach zehn Jahren beim FC Bayern verlässt Jerome Boateng die Münchner diesen Sommer. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Abwehrspieler gerne seinen auslaufenden Vertrag beim Rekordmeister verlängert hätte. Auch wenn nicht klar ist, wo der 32-jährige Routinier in der kommenden Saison spielen wird, hat er eine klare Vorstellung mit Blick auf seine sportliche Zukunft.



Während sich die Kollegen bei der deutschen Nationalmannschaft auf die bevorstehende Fußball-Europameisterschaft vorbereiten, genießt Boateng seinen wohl verdienten Urlaub auf Ibiza. Viele Fans und Experten hätten den Innenverteidiger gerne für Deutschland bei der EM spielen sehen, Bundestrainer Joachim Löw hat sich jedoch gegen Boateng und für Mats Hummels entschieden. Der 32-jährige Abwehrspieler kann sich somit voll und ganz auf die Suche nach einem neuen Verein konzentrieren.

„Haben schon eine klare Vorstellung“

In den vergangenen Tagen machten Meldungen die Runde, wonach Lazio Rom und die AS Roma an Boateng interessiert sind. Im Gespräch mit dem Bayern-Magazin „51“ äußerte sich Boateng über seine Zukunft und betonte, dass er noch keinen neuen Verein gefunden hat: „Ich habe noch keine Ahnung, wo es hingeht, aber schon eine klare Vorstellung. Ich lasse das aber auf mich zukommen.“

Ein Wechsel in die USA, der in den vergangenen Monaten im Raum stand, schloss der Abwehrspieler jedoch aus. Eigenen Aussagen zufolge will er weiterhin auf Top-Niveau spielen: „Ich bin super durch die Saison gekommen, musste kein Spiel wegen einer Verletzung aussetzen. In der Verfassung kann ich auf jeden Fall noch zwei, drei Jahre auf Top-Niveau spielen.“ Aktuellen Meldungen zufolge sucht der Fußballer des Jahres 2016 einen ambitionierten Klub, der international spielt, idealerweise in der Champions League.

Boateng war 2011 von Manchester City nach München gewechselt. In den zehn Jahren beim deutschen Rekordmeister konnte er unter anderem zwei Mal das Triple gewinnen. Der ehemalige Nationalspieler macht kein Geheimnis daraus, dass er über das Ende der Zusammenarbeit traurig sei. Er hätte sich eine Vertragsverlängerung in München sehr gut vorstellen können. Dennoch hat er mit der Meisterschaft in der abgelaufenen Saison und sieben Titeln in 18 Monaten einen „tollen Abschluss“ beim FC Bayern erleben dürfen.