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Jerome Boateng: Wer sein Nachfolger beim FCB werden kann

Jerome Boateng
Foto: imago images

Wo Jerome Boateng in der neuen Saison spielen wird, ist noch offen. Der Weltmeister von 2014 hat aber bereits einen potenziellen Nachfolger bei den Bayern im Auge: Tanguy Nianzou (18), der in der kommenden Saison beim deutschen Rekordmeister durchstarten könnte.



„Er ist auch schnell und zweikampfstark, er erkennt Situationen“, so Jerome Boateng im Vereinsmagazin „51“ über Tanguy Nianzou. „Er ist sogar kopfballstärker, als ich es in seinem Alter war. Der Junge hat ein Riesenpotenzial, ein Top-Verteidiger zu werden“, lobt Boateng den erst 18-Jährigen. Aber: „Man sieht auch, dass er noch Flüchtigkeitsfehler macht, so wie ich früher.

Tanguy Nianzou war vor einem Jahr von Paris Saint-Germain an die Säbener Straße gekommen. Der Franzose war lange verletzt und absolvierte in der abgelaufenen Saison sechs Bundesligaspiele, bei denen er allerdings nur 113 Minuten auf dem Feld stand. Beim 6:0 gegen Borussia Mönchengladbach am 8. Mai 2021 flog er fünf Minuten nach seiner Einwechslung mit Rot vom Platz.

Boateng spricht über Zukunft: „Auf jeden Fall noch zwei, drei Jahre auf Top-Niveau“

Und wie geht es mit Jerome Boateng selbst weiter? „Ich habe noch keine Ahnung, wo es hingeht, aber schon eine klare Vorstellung. Ich lasse das aber auf mich zukommen“, so der ehemalige deutsche Nationalspieler. „Ich bin super durch die Saison gekommen, musste kein Spiel wegen einer Verletzung aussetzen. In der Verfassung kann ich auf jeden Fall noch zwei, drei Jahre auf Top-Niveau spielen.“

Boateng spielte von 2011 bis 2021 beim FC Bayern München, wurde 2016 Deutschlands „Fußballer des Jahres“ und holte mit den Münchnern gleich zwei Mal das Triple aus deutscher Meisterschaft, DFB-Pokal und UEFA Champions League.

Nun endet der Vertrag von Boateng und wird nicht verlängert. „Es war ein toller Abschluss“, so der Abwehrmann, der aber „auch traurig“ sei, dass die Zeit in München nun zu Ende sei.