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Hainer über Neuzugänge im Sommer: „Salihamidzic sondiert den Markt“

Herbert Hainer
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Der FC Bayern wurde in den vergangenen Wochen mit zahlreichen Spielern in Verbindung gebracht. Die Verantwortlichen an der Isar haben deutlich gemacht, dass es im Sommer keine „Megatransfers“ geben wird. Laut Präsident Herbert Hainer werden sich die Bayern-Fans in Sachen Neuzugänge aller Voraussicht nach noch länger gedulden müssen.



Egal ob Karl-Heinz Rummenigge, Herber Hainer, Oliver Kahn oder zuletzt Uli Hoeneß, die komplette Führungsriege beim FC Bayern hat zuletzt öffentlich kundgetan, dass man in der bevorstehenden Wechselperiode mindestens einen Gang runterschalten wird im Vergleich zu den Vorjahren. Mit den Verpflichtungen von Julian Nagelsmann und Dayot Upamecano hat der FCB rd. 70 Mio. Euro bereits ausgegeben. Große Deals in der Größenordnung von Upamecano sind, stand heute, im Sommer sehr unwahrscheinlich.

„Dafür ist jetzt noch zu früh“

Trotz klammer Corona-Kassen halten die Bayern derzeit ihre Augen und Ohren dennoch offen. Mit Blick auf den aktuellen Kader gibt es durchaus noch die eine oder andere Baustelle, die man schließen möchte. Vor allem ein neuer Rechtsverteidiger und Flügelstürmer soll verpflichtet werden.

Präsident Herbert Hainer betonte gegenüber „SPORT1“, dass es jedoch keine Schnellschüsse geben wird: „Das ist jetzt noch zu früh. Unsere sportliche Leitung um Hasan Salihamidzic sondiert den Markt und schaut, wo wir noch Verstärkungen brauchen.“ Heißt im Klartext: Die Bayern werden sich Zeit lassen in Sachen Transfers. Im Vorjahr hat man am letzten Tag der Wechselperiode noch vier Spieler verpflichtet. Auch die bevorstehende Fußball-Europameisterschaft trägt dazu bei, dass man es an der Isar derzeit eher ruhiger angehen lässt in Sachen Neuzugänge.