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Die Bayern bleiben stur: Upamecano wird erst am 15. Juli in München anfangen

Dayot Upamecano
Foto: imago images

Bedingt durch eine Corona-Klausel im auslaufenden Vertrag von Dayot Upamecano steht der Franzose offiziell noch bis zum 14. Juli bei RB Leipzig unter Vertrag. Damit würde der 22-jährige Abwehrspieler den Start in die Saisonvorbereitung der Bayern (6. Juli) verpassen. Auch wenn die Münchner dieses Dilemma mit einer relativ geringen Zahlung an RB lösen könnten, scheint man an der Säbener Straße kein wirkliches Interesse daran zu haben Upamecano rechtzeitig bei sich zu haben.



Die „Sport BILD“ hatte am Mittwoch enthüllt, dass Upamecano sein neues Engagement in München später antreten wird als gedacht. Die Bayern hatten im Februar angekündigt, dass der Franzose ab dem 1. Juli bei ihnen unter Vertrag steht, seine Ausstiegsklausel, welche der FCB gezogen hat, besagt jedoch, dass der Innenverteidiger noch bis zum 15. Juli bei RB Leipzig vertraglich gebunden ist. Auch wenn die Münchner frühzeitig auf diesen Umstand hingewiesen wurden, hat man bisher keine Lösung dafür gefunden.

Die Bayern wollen keine weitere Zahlung an Leipzig leisten

Laut der „Sport BILD“ wäre das Problem ganz einfach zu lösen: Die Bayern müssten ein halbes Monatsgehalt (knapp 200.000 Euro) von Upamecano an RB zahlen und der Innenverteidiger könnte rechtzeitig zum Start der Saisonvorbereitung am 6. Juli an der Säbener Straße mit trainieren. Nach „kicker“-Informationen sind die Bayern-Bosse jedoch nicht bereit dies zu tun.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Der FCB zahlt bereits mehr als 60 Mio. Euro an Leipzig um sich die Dienste von Upamecano und Neu-Trainer Julian Nagelsmann zu sichern. Zudem muss man auch noch einen sechsstelligen Betrag für die beiden Co-Trainer Xaver Zembrod und Dino Toppmöller an die Sachsen überweisen. Die Zahlungsbereitschaft der Münchner in Richtung RB scheint damit ausgeschöpft zu sein. Demnach spart man lieber 200.000 Euro, anstatt Upamecano eine Woche früher bei sich zu haben.