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Platzt der Ortega-Transfer zum FC Bayern wegen dem DFB?

Stefan Ortega
Foto: imago images

Auf der Suche nach einem geeigneten Kandidaten als Backup für Manuel Neuer ist der FC Bayern bei Arminia Bielefeld fündig geworden. Laut dem „kicker“ sei es nur noch eine Frage der Zeit bis eine Einigung zwischen beiden Parteien erzielt werde. Ein Anruf von Andi Köpke könnte den Bayern nun aber einen  Strich durch die Rechnung machen.



Auf der Suche nach adäquatem Ersatz für den wechselwilligen Alexander Nübel befindet sich ein Kandidat auf der Pole Position. Der 28-jährige Stefan Ortega von Arminia Bielefeld gilt Bayern-intern als Wunschlösung für die kommende Spielzeit.

Bisweilen schien das Interesse an einem Engagement auf Gegenseitigkeit zu beruhen. In diversen Interviews hatte sich der Bielefelder Schlussmann positiv über den FC Bayern geäußert und offen mit einem möglichen Wechsel zum Rekordmeister geliebäugelt. Gegenüber dem „kicker“ gab er zum Besten: „Ich würde wohl immer das Angebot vorziehen, wo ich die Chance habe zu spielen. Aber wir reden von Bayern München, einem der besten Vereine weltweit. Am Ende ist es auch eine Frage der Abwägung“, weiter: „Ginge ich nach München, hätte ich die Möglichkeit, Titel zu gewinnen, europäisch in der Champions League unterwegs zu sein, vielleicht auch ein paar Spiele bei einem Weltverein zu machen.“ Aussagen, die die Bosse optimistisch gestimmt haben dürften. Ein prominenter Torwarttrainer könnte den Transfer aber auf den letzten Metern noch verhindern.

Anruf von Andi Köpke lässt Ortega zweifeln

Der DFB könnte dem FC Bayern nach dem Abwerben von Hansi Flick eine weitere Personalie streitig machen. Nach dem Ausfall von Marc-Andre ter Stegen für die EM hatte Andi Köpke Stefan Ortega telefonisch kontaktiert und Einsätze im DFB-Team in Aussicht gestellt sollte sich an der Torhütersituation verletzungsbedingt noch etwas ändern. Die regelmäßigen starken Auftritte in der Bundesliga, bedingt durch seinen Nummer-1-Status bei der Arminia, zahlen sich also aus.

Die „BILD Zeitung“ glaubt zu wissen, dass deshalb Zweifel bei Ortega und seinem Umfeld aufkommen, ob ein Wechsel  zum FC Bayern und die damit einhergehende Rückversetzung ins zweite Glied Sinn ergeben würde. Ohne Spielpraxis und abseits des Rampenlichts würde eine Nominierung für die Nationalmannschaft in Zukunft in weite Ferne rücken. Letztlich könnte Ortegas persönlicher Ehrgeiz, von Köpke nicht unmaßgeblich angeregt, einem Wechsel zum FC Bayern im Weg stehen.