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Coman weg: Was dann? Drei mögliche Szenarien beim FC Bayern

Kingsley Coman
Foto: imago images

Ein Wechsel von Kingsley Coman ist weiterhin nicht vom Tisch. Die Vertragslaufzeit des Franzosen (bis 2023) lässt dem FC Bayern aber reichlich Spielraum. Eine Ablöse könnte auch noch nächsten Sommer generiert werden. Was aber, sollte es zu einem Zerwürfnis zwischen der Coman-Seite und dem FC Bayern kommen und ein schnellstmöglicher Abgang unvermeidlich werden?



Die Vertragsgespräche zwischen dem FC Bayern und Kingsley Coman pausieren aktuell. Zu weit liegt man auseinander. Beide hoffen auf ein Einlenken des anderen, bis jetzt vergeblich. Eine Eiszeit zwischen beiden Parteien bahnt sich an. Eine Atmosphäre die zu einem verfrühten Abgang des Franzosen führen könnte. Ex-Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte jüngst deutlich gemacht, dass der FC Bayern keinen Millimeter von seiner Linie abrücken würde. Ein Indiz dafür, dass der FC Bayern einen vorzeitigen Abschied nicht ausschließen möchte.

Sollte es tatsächlich zu seinem Coman-Verkauf kommen, haben die Bayern mehrere Optionen:

Szenario 1: Bayern bedient sich beim Champions League Sieger

Diesen Namen dürften die Bayern-Fans kaum noch hören können. Doch in Verbindung mit einem möglichen Coman-Abgang wird er unweigerlich wieder aufkommen. Callum Hudson-Odoi. Seit zwei Jahren versucht der Sportvorstand den jungen Engländer an die Säbener zu locken. Bis dato war das intensive Werben bekanntlich nicht von Erfolg gekrönt. Sollte Hudson-Odoi ein drittes Mal Nein sagen, könnten zwei weitere Chelsea-Spieler in den Fokus rücken. Christian Pulisic, ehemals Dortmund, und auch Timo Werner, vormals RB Leipzig, sitzen bei Chelsea nicht all zu fest im Sattel. Pulisic kam unter Tuchel nicht mehr häufig zum Zug. Werner könnte einem Haaland-Transfer zum Opfer fallen. Kostenpunkt: 70 Mio. Euro.

Szenario 2: Günstig, aber auch gut genug?

Die günstige Alternative zu den oben genannten heißt Milot Rashica und steht noch bei Werder Bremen unter Vertrag. Der flinke Außenstürmer wäre wesentlich preiswerter zu haben. Zwischen 10-15 Millionen würden wohl fällig werden. Allerdings sollen beim FCB noch Zweifel bestehen ob der Kosovare einen adäquaten Ersatz für Coman abgeben würde.

Szenario 3: Die jungen Wilden auf dem Vormarsch

Eine andere Variante, sollten die Auswirkungen der Corona-Pandemie die Bayern weiter zu Sparsamkeit verdonnern, wäre eine interne Lösung. Jamal Musiala hat schon häufiger eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er auf Weltklasse-Niveau mithalten kann. Leon Dajaku, Armando Sieb oder Christopher Scott sind allesamt hochveranlagt. Auch eine Versetzung von Alphonso Davies auf die offensive Außenposition könnte den Verlust Comans abfedern. Omar Richards oder Lucas Hernandez ständen als Linksverteidiger bereit.