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Hainer enthüllt: Der FC Bayern hat bisher 150 Mio. Euro durch die Corona-Krise verloren

Herbert Hainer
Foto: imago images

Die Verantwortlichen beim FC Bayern haben zuletzt immer wieder betont, dass die wirtschaftliche Lage weiterhin angespannt ist. Präsident Herbert Hainer hat nun enthüllt, wie viel Geld die Münchner durch die Corona-Pandemie tatsächlich verloren haben.



Auch wenn der FC Bayern in den vergangenen Jahren stets solide gewirtschaftet hat, mussten auch die Münchner in den vergangenen knapp 1,5 Jahren den Gürtel (deutlich) enger schnallen. Die Corona-Krise hat sich rein finanziell deutlich bemerkbar gemacht. Präsident Herbert Hainer hat am Montag die genauen Umsatzverluste beziffert: „Wir gehen von einem Umsatzverlust von 150 Millionen Euro in den letzten eineinhalb Jahren aus.“

„Die Ambitionen sind nicht kleiner geworden“

Unabhängig von der angespannten wirtschaftlichen Lage, verfolgen die Bayern laut Hainer weiterhin den maximalen sportlichen Erfolg: „Die Ambitionen sind nicht kleiner geworden. Wir wollen definitiv den 10. Titel in Folge holen.“

Auch Oliver Kahn möchte die finanziellen Verluste nicht als Ausrede verwenden: „Wir wollen etwas schaffen, was noch keinem Verein im europäischen Fußball gelungen ist – zehnmal in Folge Meister werden. Das wäre außergewöhnlich. Wir wollen aber auch die Champions League gewinnen. Wir müssen uns Gedanken machen, wie wir uns wirtschaftlich aufstellen, damit wir diese Ziele erreichen können. Das wird keine einfache Geschichte.“